Glaubt man einem aktuellen Artikel auf Tomshardware.com, so hat ein Hacker herausgefunden, dass es sich bei diesem teuren Gerät um nichts weiteres handelt als einen herkömmlichen USB-Speicher, auf dem sich ein Haufen modifizierter GPL-Code in verschlüsselter Form befindet.
Der Code stammt vom OSX86-Projekt, das sich damit befasst, herkömmliche PCs für den Betrieb von Mac OS X fit zu machen. OSX86 simuliert das EFI-BIOS per Software und stellt die Treiber für Mac OS X bereit, die für einen Betrieb auf fremder Hardware erforderlich sind. Zudem trickst es Systemroutinen aus, die gewährleisten sollen, dass das System nur auf Apple-Hardware ausgeführt werden kann.
Beim EFI-X-Modul soll es sich nach Aussagen des Hackers um eine illegale Embedded-Lösung dieses offenen Projektes handeln, die ASEM als eigene Hardware-Lösung verkauft. Die Firma verletzt damit demnach die GPL.
Nach einem Artikel, der in den letzten Tagen auf macnews.de veröffentlicht wurde aber wohl wieder verschwunden ist, soll ASEM dem Hacker per Rechtsanwalt mit einer einstweiligen Verfügung konfrontiert haben, nach der er seine Behauptungen wieder aus dem Netz entfernen soll und nichts negatives mehr über ASEM behaupten darf.



