Sense heißt das Mitte 2009 von dem Hersteller eingeführte Bedienkonzept für seine Android-Handys. Es zeichnet sich dadurch aus, dass der Anwender verschiedene Desktops und Ansichten themenspezifisch zusammenstellt. Die jetzt angekündigte Weiterentwicklung zielt auf soziale Netzwerke und Kontakte ab: Die neue Applikation "Friend Stream" holt neue Uploads der Kontakte beispielsweise von Facebook, Twitter und Flickr auf den Bildschirm. Lokale Kontakte kann der Anwender Gruppen wie "Freunde" oder "Kollegen" zuordnen. Als weitere Neuerung nennt HTC einen Newsreader-Anwendung mit zugehörigem Widget sowie eine Draufsicht auf die sieben Screens, die zu einem Sense-Telefons gehören: Diese Ansicht zeigt alle Bildschirme in Verkleinerung an, falls der Anwender den Überblick verliert.
Die Snapdragon-basierten Telefone - HTC Legend und HTC Desire - präsentieren ihre Anwendungen auf Bildschirmen zu 3,2 Zoll beziehungsweise 3,7 Zoll. Statt Trackball bringen sie eine Art optische Maus mit, die der Besitzer mit dem Finger bedient. Das Legend besitzt als besondere Eigenschaft ein aus einem Stück bestehendes Alu-Gehäuse.
Vodafone in Deutschland und A1 in Österreich vertreiben die neuen Smartphones ab Frühjahr an Vertragskunden. Darüber hinaus sollen sie ab April auch auf den freien Markt erhältlich sein. Preise nennt HTC nicht.



