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Kein Abflug auf diesem Terminal

HP bringt das Mini Mi 1000 ohne Kommandozeile

10.01.2009 HP hat bereits bei der Vorstellung des Mini Mi 1000 angekündigt, den Benutzer vom Linux-System abschotten zu wollen. Jetzt gibt es weitere Details.

Ende Oktober bestätigte HP die Gerüchte über eine eigene Linux-Netbook-Variante, nun taucht der erste Laptop mit Namen Mini Mi 1000 HP auf der US-amerikanischen Webseite auf. Das Gerät mit 2 GByte Systemspeicher und Intel-Atom-Prozessor gibt es wahlweise mit 8,9 Zoll- oder 10,1-Zoll-Monitor. Es kostet ab 329,99 US-Dollar, umgerechnet rund 242 Euro. HP beschreibt das Betriebssystem auf seiner Webseite als "anwenderfreundliche Oberfläche, alles inklusive, auf Basis von Linux". Die Abkürzung Mi steht für "Mobile Internet", womit auch klar wird, dass sich der Mini-Laptop nicht nur preislich in die Reihe der so genannten Netbooks einreihen soll.

Mit hauseigenen Linux-Variante, hinter der sich ein Ubuntu verbirgt, verspricht der Hersteller dem Anwender "alles, was du willst mit nur einem Klick“ und zählt die üblichen Bestandteile E-Mail, Internet, Fotos, Musik und Video auf. In der Grundausstattung gleichfalls mit dabei sind WLAN, Lautsprecher und Webcam. Erfahrene Linux-Anwender werden allerdings über den darauf folgenden Hinweis staunen: Die Kommandozeile ist abgeschaltet.

Bereits darüber gestolpert ist die Entwicklerin und Buchautorin Erica Sadun, die daraufhin bei HP nach dem Grund fragte. Jonathan Kaye, zuständig bei HP für Notebooks, lieferte die Antwort:

The HP Mini 1000 with Mi is designed for the consumer who wants to do the main activities with their computer such as email, browsing the Internet, and chatting without worrying about operating systems or what is inside. HP is focused on the user experience and developed the HP Mini 1000 with Mi for the mass consumer market that wants a complete mobile Internet experience and not just a Linux computer. As this is HP’s first product with a custom user interface built on Linux, HP is very open to customer feedback that could help improve the experience.

In etwa: "HP hat das HP Mini 1000 mit Mi für den Massenmarkt entwickelt, der ein umfassendes mobiles Internet-Erlebnis will und nicht nur einen Linux-Computer. Weil dies HPs erstes Produkt mit einer eigens angepassten Oberfläche auf Basis von Linux ist, ist HP offen für Rückmeldungen von Kunden.“

In Deutschland wirbt HP bislang nur für den HP Mini 1000 mit Windows XP in einer Designer-Variante für 599 Euro. Ob die Linux-Variante auch in Deutschland erhältlich sein wird, war noch nicht zu erfahren.

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Kommentare
Hauptsache, es kommt OHNE Windoof nach Deutschland!
Johannes Jensen (unangemeldet), Dienstag, 03. März 2009 16:07:11
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Wenn dieses Gerät ohne Windows (was ja dann heißt, mit Linux) nach Deutschland kommt, wird es ziemlich schnell ausführliche Anleitungen geben, wie man sich eine vollwertige Linux-Distribution aufspielen kann. Ist doch klar, oder?

Und dann wird das ein schnuckeliges, preisgünstiges Gerät mit super Tastatur (gemessen an anderen Netbooks) sein.

Darauf freue ich mich schon!


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Wie krank ist das denn?
Sascha Vogt (unangemeldet), Samstag, 10. Januar 2009 18:47:39
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Jeder Windhund wird das Ding ohne Windows(-Option) sowieso nicht kaufen und jeder Linux-Fan wird sich was vernünftigeres als dieses Linux mit Handschellen installieren.

Fazit: Die Kosten, die für die Knebelung aufgingen finden ihren Weg direkt in den Rauchfang. Bleibt nur zu hoffen, daß die Hardware was taugt, dann könnte es in einigen Monaten ein interessantes Schnäppchen für Wissende werden.


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