Groningen wechselt zu OpenOffice

Groningen wechselt zu OpenOffice

Britta Wülfing
21.07.2006

Die Stadt Groningen in den Niederlanden wird den laufenden Vertrag mit Microsoft kündigen und die stadteigenen Systeme auf OpenOffice.org umstellen. Damit ist Groningen bislang die größte Gemeinde in den Niederlanden, die die Umstellung auf Open-Source-Software vorantreibt.

>p>Der Gemeinderat hat beschlossen, die aus den Lizenzverträgen frei werdenden Gelder aufzuteilen: mit einem Teil des Geldes wird ein hauseigenes Migrations-Team finanziert, das sicherstellen soll, dass die Umstellung reibungslos verläuft. Der Rest soll für die Lizenzgebühren der nächsten fünf Jahre verwendet werden, dann laufen die Verträge endgültig aus. Die Entscheidung, die am 19. Juli gemäß Rats-Agenda bestätigt wurde, will Groningen explizit als ersten Schritt weg von der vertraglichen Bindung an Microsoft hin zu offenen Standards verstanden wissen. Weitere Umstellungsprojekte - auch hin zu Linux - sollen folgen.

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