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Der Android vermehrt sich

Googles mobiles OS läuft nun auf Nvidias Tegra-CPUs

19.02.2009 Immer mehr Hersteller ziehen Googles Android-Plattform für ihre Mobilgeräte in Erwägung. Auf Nvidias Tegra sollte ursprünglich nur Windows Mobile laufen, nun schwenkt Nvidia um.

Auf dem Mobile World Congress, der zur Zeit in Barcelona stattfindet, hat Nvidia heute eine Portierung von Googles Handy-Betriebssystem Android auf seine Tegra-Prozessoren vorgestellt. Auf diesen sollte ursprünglich nur Windows Mobile laufen, nun schwenkt Nvidia offenbar um und kooperiert dafür mit der Open Handset Alliance und Google.

Hersteller von Mobilfunkgeräten können Tegra-Prozessoren nun für ihre Mobiltelefone einsetzen und laut Nvidia zugleich "Web- und Internetinhalte abdecken und Dienste wie mobile Mash-ups und ortsbezogene Anwendungen anbieten." Googles Andy Rubin freut sich derweilen über weitere potenzielle Handys, die Android benutzen.

Nvidia zeigt Android am eigenen Stand auf dem Tegra APX 2600. Die Tegra-Serie kombiniert ARM-Prozessoren mit GeForce-Grafikchips, deren Rechenleistung mit der Geforce-6-Serie vergleichbar ist. Tegras unterstützen dadurch etwa OpenGL ES 2.0 und Videocodecs wie H.264 und MPEG-4. Die Prozessoren, zu denen zur Zeit der Tegra APX 2500/2600, Tegra 600 sowie Tegra 650 gehören, sollen auf PDAs, Mobiltelefonen und Multimediaplayern laufen. Sie basieren auf einem ARM11-MPCore und sind mit 750 MHz getaktet.

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Infos zum Autor

Kristian Kißling

Kristian Kißling

Wenn Kristian Kißling nicht gerade für die LinuxCommunity schreibt, arbeitet er als Redakteur bei der Zeitschrift EasyLinux und als Chefredakteur für den Ubuntu User. Am liebsten beschäftigt er sich mit Multimedia- und Unterhaltungssoftware im weiteren Sinne und mit neuer Open-Source-Software, die überraschende Fähigkeiten zeigt.

Zum Blog von Kristian Kißling →


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