Googles KML wird offizieller Standard

Googles KML wird offizieller Standard

Die Mitglieder des Open Geospatial Consortium (OGC) erkennen Googles Keyhole Markup Language (kurz KML) nun offiziell als Standard an. Die Sprache dient zur Beschreibung räumlicher Strukturen, indem sie es erlaubt, verschiedene geometrische Figuren wie Punkte und Linien, aber auch Bilder, 3D-Modelle und Textbeschreibungen zu definieren.

Zum Einsatz kommt KML bisher hauptsächlich in der Software Google Earth, sie ist aber auch in der Lage, andere geografische Inhalte aufzuarbeiten. Über den OpenGIS KML Encoding Standard – wie die Sprache nun offiziell heißt – wacht zukünftig nicht mehr Google, sondern das Open Geospatial Consortium.

“Durch die Standardisierung von KML können nun sowohl Neueinsteiger als auch Experten geografische Infos in einem offenen Format veröffentlichen und teilen.”, betonte Michael Weiss-Malik, der bei Google als Produkt-Manager für KML arbeitet. Er verglich den neuen Standard mit HTML, das es jedem Webbrowser ermöglicht, jede Webseite zu lesen.

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