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Google spendiert quelloffene Webfonts, API zur Einbindung sowie Fontloader zur besseren Kontrolle
Auf der Webseite Code.google.com/webfonts stehen die Schriften zur Ansicht bereit. In deren Genuss kommen nur Anwender zeitgemäßer Browser, was mit dem Font-Face-Tag aus CSS3 zusammenhängt: Er wird von alten Browsern (etwa Firefox 3.0) noch nicht unterstützt. Zusammen mit den Schriften erklärt Google in einem "Google Font API", wie man sie einbindet: Ein Link, den sich der Anwender in sein HTML-Dokument einfügt, veranlasst den Browser zum Anzeigen der Schriften von Googles Servern.
Gleichzeitig gibt Google das Ergebnis der Zusammenarbeit mit dem Schriften-Unternehmen Typekit bekannt. Ein spezieller Webfont-Loader soll Browsern das einheitliche Vorgehen beibringen, beim Laden einer Webseite zunächst eine Fallback-Schrift anzuzeigen, in Ruhe die von der Site anvisierte schicke Webschrift herunterzuladen, und diese erst anschließend im Browser darzustellen. Dies sei das Default-Verhalten von Firefox, und mithilfe des Webfont-Loaders sollen das auch andere Browser können. Der Loader ist eine Sammlung von Javascript-Anweisungen und richtet sich an Webentwickler. Eine Unterseite von der Google Font API in den Google Labs erklärt, wie es geht.
Die Schriften des Font Direcories sind laut Google von unterschiedlichen Leuten erstellt worden, darunter auch Schriften-Designer, und stehen quelloffen für jegliche Verwendung zur Verfügung. Der Quelltext ist separat auf Googles Forge-Seiten erhältlich.
Nichts deutet darauf hin, dass Google mit seinem Schriften-Vorstoß sich dem Bemühen von Mozilla anschließt, ein einheitliches Containerformat für Web-Schriften zu erstellen, wie es mit dem Open Web Font Format in Firefox 3.6 Einzug gehalten hat.



