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App-sehbar

Google führt Lizenzierungsserver für Android-Market ein

30.07.2010
Eric Chu, bei Google für mobile Plattformen zuständig, hat im Entwicklerblog von Android eine neue Methode bekannt gegeben, mit der Kauf-Apps nur von autorisierten Anwendern nutzbar sind.

Der neue Lizenzierungsdienst soll sicherstellen, dass die App nur von bestimmten Personen genutzt werden kann - in der Regel vom Käufer. In Echtzeit übermittelt die Market-App dafür Nutzerinformationen, die sie sich von der gekauften App holt, an einen speziellen "Market License Server", der den Lizenz-Status zurückmeldet. Der Mechanismus setzt Android 1.5 voraus und kann nur in Kauf-Apps implementiert werden.

Ein neuer Lizenz-Server soll autorisierte App-Nutzung sicherstellen.

Die übermittelten Informationen sind etwa der Paketname der App, der Accountnamen des Benutzers und die IMSI (International Mobile Subscriber Identity), also die eindeutige, vom Mobilfunkprovider dem Mobilfunkteilnehmer zugewiesene ID. Der Server prüft, ob der Benutzer als Käufer der App verzeichnet ist. Wie das Anwendergerät mit einer negativen Antwort umgeht, entscheidet der Entwickler der App selbst. Er kann zum Beispiel mehrere Wiederholungsversuche zulassen oder die App-Benutzung von weiteren Kriterien abhängig machen. Näheres erklärt das Linzenzierungs-Howto.

Die neue Autorisierungsmethode ist ab sofort für App-Entwickler nutzbar und soll den bestehenden Kopierschutz der Apps im Verlauf der nächsten Monate ablösen. Der Kopierschutz soll ersetzt werden, weil er zu große Nachteile habe, berichtet Chu. Viele Entwickler hätten den Wunsch nach einem besseren Schutz gegen unberechtigte Nutzung ihrer Anwendungen geäußert, so Chu.

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Kommentare
wirklich absehbar
ckpinguin (unangemeldet), Sonntag, 01. August 2010 13:36:26
Ein/Ausklappen

...dass nun jeder VB-Hobbyprogrammierer geschlossenen Code (keiner sieht, wie schlimm das Gewurstel ist) verkaufen will. Irgendwie bin ich mit Opensource aufgewachsen und es stand immer der Spass an der Programmierung im Vordergrund, egal ob nur man selbst oder tausend andere das Programm dann effektiv nutzten. Mir kann keiner erzählen, dass irgendeiner der "privaten" App-Entwickler sehr viel Geld mit irgendwelchen Gag-Apps verdient (vielleicht beim IPhone, weil da viele potentielle Kids, äh Käufer da sind)? Die wirklich nützlichen Apps werden ja i.d.R. von Firmen auf den Markt geworfen.
Ich hoffe, dass Nokia wenigstens bei MeeGo bleibt, und nicht irgendeine Sperr-API "zum Schutz und Wohl des Kunden" einführt...


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