Die neueste Version des Browsers Google Chrome von Ende Januar verfügt bereits über diverse APIs, die eine ähnliche Funktion haben wie die Google Gears, erfährt der Leser im Gears-Blog. Beispiele sind Datenbank- und Storage-Schnittstellen. An anderer Stelle, nämlich in den gerade entstehenden neuen HTML-Standard Nummer 5, halten Features wie Application-Caching Einzug, deren Abdeckung durch Google Gears dann ebenfalls überflüssig ist. Das Gears-Projekt hat sich damit überlebt: Die geplante Unterstützung für Firefox 3.6 und für den Internet Explorer soll es zwar geben, aber die aktive Entwicklung findet ein Ende. Der Safari-Browser von OS X Snow Leopard und jünger arbeitet bereits nicht mehr mit Google Gears zusammen.
Google Gears besteht aus einem Browser-Plugin und einer API-Sammlung. Das Projekt startete im Mai 2007 als eine Art Patch, um Webanwendungen offline verfügbar zu machen. Interessierten erklärt ein zweiteiliger Artikel auf Linux-Magazin Online, wie die Gears funktionieren. Achtung bei Neuprojekten: Ian Fette sagt in dem oben zitierten Posting, dass es derzeit keine Migrationsmöglichkeit für Gears-Anwendungen gibt.



