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Gears ist tot -- es lebe HTML5

Google beerdingt das Projekt Google Gears

23.02.2010 Produktmanager Ian Fette von Google hat im Gears-Blog das Geheimnis gelüftet, warum dort seit Monaten nichts mehr los ist: Die Google Gears geben ihre Selbstständigkeit als Projekt auf, weil ihre Funktionen gerade in HTML 5 und Browser einziehen.

Die neueste Version des Browsers Google Chrome von Ende Januar verfügt bereits über diverse APIs, die eine ähnliche Funktion haben wie die Google Gears, erfährt der Leser im Gears-Blog. Beispiele sind Datenbank- und Storage-Schnittstellen. An anderer Stelle, nämlich in den gerade entstehenden neuen HTML-Standard Nummer 5, halten Features wie Application-Caching Einzug, deren Abdeckung durch Google Gears dann ebenfalls überflüssig ist. Das Gears-Projekt hat sich damit überlebt: Die geplante Unterstützung für Firefox 3.6 und für den Internet Explorer soll es zwar geben, aber die aktive Entwicklung findet ein Ende. Der Safari-Browser von OS X Snow Leopard und jünger arbeitet bereits nicht mehr mit Google Gears zusammen.

Google Gears besteht aus einem Browser-Plugin und einer API-Sammlung. Das Projekt startete im Mai 2007 als eine Art Patch, um Webanwendungen offline verfügbar zu machen. Interessierten erklärt ein zweiteiliger Artikel auf Linux-Magazin Online, wie die Gears funktionieren. Achtung bei Neuprojekten: Ian Fette sagt in dem oben zitierten Posting, dass es derzeit keine Migrationsmöglichkeit für Gears-Anwendungen gibt.

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