Gnome Do 0.8 goes Mac OS X

Gnome Do 0.8 goes Mac OS X

Gnome dockt an

Kristian Kißling
02.02.2009 Dank Gnome Do sollen auch Fünfjährige den Desktop bedienen können. Nun bringt die Software mit Docky eine komfortable Andockleiste mit.

Wer seinen Gnome-Desktop einen schöneren Anstrich verpassen und zugleich den Zugriff auf Dateien und Anwendungen vereinfachen will, greift zu Gnome Do. Das durchgestylte Schnellsuch-Dock gibt es nun in der neuen Version 0.8. Die bringt nicht nur einige neue Features und zahlreiche Plugins mit, sondern beseitigt auch eine Menge Fehler und führt erstmals Docky ein, die Andockleiste im Stil von Mac OS X.

Quelle: http://do.davebsd.com

Zu den Neuheiten gehört die beschleunigte Suche: Die frisst nicht mehr so viel Arbeitsspeicher und liefert dank optimierter Algorithmen bessere Ergebnisse. Zudem merkt sie sich die Präferenzen des Nutzers und meistert wiederholte Anfragen schneller. Zwanzig neue Plugins erleichtern den Dock-Nutzern das Leben: Darunter solche für Banshee, Google Search und TinyURL.

Quelle: http://do.davebsd.com

Besonders Freunde des Macintosh-Computers wird Docky entzücken. Schwebten die Docks von Gnome Do bisher frei auf dem Desktop herum, gibt es nun eine feste Andockleiste am Fuße desselben, über die man die Programmstarter komfortabel erreicht. Die Leiste lässt sich via Drag-and-Drop füllen. Noch befindet sich Docky in der Entwicklung und es fehlen Interaktionsmöglichkeiten wie etwa beim Avant Window Navigator. Solche Features sollen aber laut Entwickler-Blog bald folgen.

Nicht zuletzt wurde auch unter der Haube kräftig geschraubt: Es gibt für die Plugins ein neues plattformübergreifendes API, das einfachere Zugriffsmöglichkeiten auf Systeminformationen erlaubt. Plugins lassen sich schneller installieren, zudem haben die Entwickler über 100 Bugs aus Gnome Do beseitigt.

Wer einmal einen Blick auf Gnome Do werfen will, nutzt einfach die Download-Seite des Projekts. Für Nutzer von Opensuse 11.0 und 11.1 gibt es One-Click-Install-Buttons, für Ubuntu ein PPA. Debianer installieren die Pakete via Apt und Fedorianer über Yum.

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