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GTK+-Port von Webkit besteht ACID-3-Test
GTK+-Port von Webkit besteht ACID-3-Test

25.04.2008

Die nach GTK+ portierte Browserengine Webkit hat den so genannten ACID-3-Test bestanden, der die Standardkonformität von Browsern testet. Er enthält etwa 100 Tests, die prüfen, inwieweit ein Browser mit den, zum Teil obskuren, Funktionen von CSS, XML, SVG und JavaScript umgeht. Wer den eigenen Browser testen will, muss dazu lediglich diese Seite aufrufen.

Bei GTK+ handelt es sich um das Gimp Toolkit, mit dem unter anderem das Gnome-Projekt GUI Widgets erzeugt. Gnomes eigener Browser Epiphany nutzte Webkit r32284 als Engine, um den Test zu bestehen. Zum Vergleich: Die BETA-Version von Microsofts Internet Explorer 8 besteht laut Ars Technica zur Zeit nur 18 der 100 Tests. Alp Toker behauptet in seinem Blog zwar, dieses Ergebnis sei unter Linux zum ersten Mal erreicht worden, einen knappen Monat vorher hatte allerdings schon eine Version von Opera den Test bestanden. Der Vorteil der Kompatibilität: Die Browser nutzen die inhärenten Möglichkeiten von CSS, JavaScript und Co. besser, können etwa die Farbverläufe und Textschatten von CSS sowie weitere fortgeschrittene Grafik-Features darstellen.

Aber auch im Open-Source-Lager läuft noch nicht alles rund. Wir ließen es uns nicht nehmen, spontan ein paar redaktionsinterne Tests zu starten. Firefox 2.0.0.14 überspringt immerhin 53 von 100 Hindernissen, während sich der Konqueror in Version 3.5.6 grußlos verabschiedete. Der in KDE 4.0.3 (Ubuntu-Version) mitgelieferte Konqueror erreichte 65 Punkte, der von Opensuses Version 4.0.2 gar 72 Punkte. Die aktuelle Firefox 3 Beta 5 kam auf 71 Punkte. Wie aussagekräftig der Test ist, bleibt umstritten. Fest steht, dass sich neuere Open-Source-Browser offensichtlich zunehmend die Standards der verschiedenen Skript- und Beschreibungssprachen zu Herzen nehmen.

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Infos zum Autor

Kristian Kißling

Kristian Kißling

Wenn Kristian Kißling nicht gerade für die LinuxCommunity schreibt, arbeitet er als Redakteur bei der Zeitschrift EasyLinux und als Chefredakteur für den Ubuntu User. Am liebsten beschäftigt er sich mit Multimedia- und Unterhaltungssoftware im weiteren Sinne und mit neuer Open-Source-Software, die überraschende Fähigkeiten zeigt.

Zum Blog von Kristian Kißling →


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