Freespire, die kostenlose Version der kommerziellen Linux-Distribution Linspire, ist soeben in Version 1.0 erschienen. Damit liegt die Veröffentlichung der ersten stabilen Version deutlich vor dem Freespire-Zeitplan, der die Freigabe erst für Anfang September vorsah.
Laut Linspire-CEO Kevin Carmony wurde Freespire 1.0 hauptsächlich von Linspire-Angestellten erstellt. Das Ziel sei gewesen, möglichst rasch das erste stabile Release zu veröffentlichen, um eine Basis für Version 1.1 zu schaffen, die mit Beteiligung der Community entwickelt werden soll.
Das Debian-basierte Freespire 1.0 verwendet Kernel 2.6.14 und KDE 3.3.2. Als Anwendungen sind unter andem Firefox 1.5.0.4, Thunderbird 1.5.0.4 und Open Office 2.0.1 an Bord. Das 686 MByte große CD-Image zur Installation auf i386-Systemen steht auf der Freespire-Website zum Download bereit. Freespire enthält proprietäre Treiber für Grafikkarten und Modems sowie kommerzielle Schriftarten und Codecs. Als Alternativangebot gibt es auf der Download-Seite allerdings auch eine reine Open-Source-Version.





Einen Community Spin-off aus einer kommerziellen Distribution zu machen ist ja nichts neues, Fedora ist schon etabliert und OpenSUSE ist am besten Weg dort hin. Beide haben das selbe Konzept: Für den Heimgebrauch die Freeware und für das Business eine teure Enterprise Fassung. Bei Lindows/Linspire kann ich mir das Geschäftsmodell aber nicht ganz so vorstellen. Das Besondere war doch bei Lindows die Windows emulation auf Wine/XO-Office. Kann das Free-Spire, oder ist das Linspire vorbehalten? Wie will die Firma jetzt eigentlich Geld verdienen? Irgendwie fehlt allen Ankündigungen von Linspire (der Firma) eine genaue Beschreibung was Freespire jetzt alles kann und was… Mehr »