Das 3,5-Zoll-Gerät mit der Bezeichnung Hard Drive XS 3.0 ist für den Desktop-Einsatz konzipiert, zur Speicherweiterung und als Backup-Medium. Es soll in Europa ab Mitte November mit den Speicherkapazitäten 1 TByte, 1,5 TByte und 2 TByte verfügbar sein, den Preis für die 1-TByte-Version gibt der Hersteller mit rund 120 Euro an.
Das Gerät soll 130 MByte in der Sekunde übertragen. Freecom-Managing-Director Axel Lucassen wählt ein Beispiel zur Veranschaulichung: "Wir sind nun in der Lage, einen Film mit 5 GByte in 38 Sekunden zu übertragen.". Die Festplatte XS 3.0 ist abwärtskompatibel und lässt sich auch unter USB 2.0 mit geringerer Übertragungsrate betreiben. Als Zusatzfeature bietet die Platte Hardware-Verschlüsselung mit 128-Bit-AES. Zum Aufrüsten von Rechnern will Freecom zudem Controllerkarten für USB 3.0, in Desktop- und Notebook-Ausführungen anbieten.
Linux darf sich seit Kernel 2.6.31 damit brüsten, das erste Betriebssystem mit USB-3.0-Unterstützung zu sein. Die neue Spezifikation, auch als "Super Speed USB" bezeichnet, erlaubt theoretisch die Übertragung von 5 Gbit/s. Die Herstellervereinigung USB Implementers Forum listet auf ihren Webseiten die ersten USB-3.0-Geräte auf, beispielsweise Host-Controller. Ob Freecoms Controllerkarten unter Linux funktionieren werden, ist derzeit nicht bekannt.



