Neue Version der Foomatic-Druckertreiber

Foomatic 4.0 erzeugt PDFs

Foomatic 4.0 erzeugt PDFs

Kristian Kißling
16.01.2009 Foomatic liegt in der neuen Version 4.0 vor. Die Software erzeugt PDFs, beschreibt externe Treiber besser und beherrscht PPD-Extensions.

Foomatic generiert Druckerfilter und bietet diese in Form von PPDs an. Diese PostScript Printer Description sorgt dafür, dass CUPS erfährt, über welche Besonderheiten bestimmte Drucker verfügen. Foomatic 4.0 reagiert mit den Änderungen insbesondere auf die Neuerungen in CUPS.

Die größte Neuheit ist sicher, dass die Software nun PDFs statt PostScript-Dateien an Drucker schickt. Das hat einige Vorteile: Unter anderem kommen PDFs besser mit Farbmanagement zurecht und unterstützen eine größere Farbtiefe als 8 Bit pro Farbkanal. Transparenz lässt sich für PDFs einfacher erzeugen, das Format funktioniert plattformübergeifend und die erzeugten Dateien nehmen weniger Platz weg.

Zusätzlich unterstützt die neue Foomatic-Version nun auch die PPD-Extensions. Dank dieser Erweiterungen können Treiberentwickler und Druckerhersteller bessere GUIs für ihre Druckertreiber basteln, in verschiedenen Programmiersprachen (etwa für das browserbasiert CUPS-Interface oder in GTK). Die GUIs enthalten wahlweise Icons, Tags und das Logo des Druckerherstellers, auch Vorauswahlen (so genannte Presets) lassen sich einstellen.

Foomatic 4.0 unterstützt präzisere und ausführlichere Beschreibungen der einzelnen Druckertreiber. Das hilft Anwendern, den für sie besten Druckertreiber einfacher zu identifizieren und aus der Online-Datenbank Openprinting.org zu holen, die nun auch proprietäre Treiber enthält. Nicht zuletzt gibt es den universellen Druckerfilter "foomatic-rip" in der Programmiersprache C. Das erlaubt die direkte Nutzung von Bibliotheken ohne den Umweg über Perl.

Wer Foomatic 4.0 herunterladen will, tut das direkt über die Webseite der Linux-Foundation oder wartet, bis die aktuelle Version in den Repositories der eigenen Distribution erscheint.

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