Firewall-Projekt startet Crowd-Funding-Portal

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Ipfire veröffentlicht Wunschliste

Markus Feilner
08.11.2012
Das beliebte Open-Source-Firewall-Projekt Ipfire hat eine Crowdfunding-Plattform ins Leben gerufen, auf der freiwillige Spenden für eine Wunschliste an Erweiterungen abgegeben werden können.

IPfire (das Linux-Magazin berichtete in Ausgabe 10/12) hat in letzter Zeit dem ehemaligen Platzhirsch IPcop viele User abwerben können. Das liegt nicht nur an der schnelleren Entwicklung mit zügigen Releases und Patches, sondern auch an diversen Add-ons. Und genau da will das Open-Source-Projekt jetzt weiter punkten: Eine Wunschliste habe man ins Leben gerufen, wo die Anwender mit Spenden die Entwicklung der von ihnen bevorzugten oder gewünschten Features beschleunigen können, meldet eine Pressemitteilung des Firewall-Projekts.

Die Frage "Was ist das und wieso brauchen wir das?" beantwortet das Team dort gleich selbst: "Wir haben keine Unternehmen, die uns regelmäßig finanziell unter die Arme greifen. Wir sind ein Team von Freiwilligen, die an diesem Projekt in ihrer Freizeit arbeiten. Im Laufe der Zeit hat das Projekt an Größe gewonnen und benötigt natürlich eine dementsprechende Infrastruktur, um funktionieren und unsere täglichen Aufgaben bewältigen zu können." Auch die Entwicklertreffen kosteten Geld, das bisher hauptsächlich von den Developern selbst stamme.

Fast die Hälfte der Installationen im Business-Umfeld

Ihrer Hoffnung nach Spenden begründen die Entwickler mit der Enterprise-Tauglichkeit der Software: Weil IpFire "viele Funktionen beinhaltet, die in Enterprise-Umgebungen und Unternehmen gefragt sind, vermuten wir, dass in etwa die Hälfte aller weltweit aktiven IPFire-Installationen, in solchen Umgebungen betrieben werden. Üblicherweise würden bei Benutzung einer kommerziellen Lösung, die einen ähnlichen Funktionsumfang wie IPFire hat, hohe Lizensgebüren anfallen – IPFire wird auch künftig, kostenlos genutzt werden können!"

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