Diese Aussage basiert auf einer Studie von W3b.org, nach der Firefox einen Marktanteil von 45,6 Prozent erhält. Dazu zählen auch die älteren Versionen des Browsers in den Versionen 2 und sogar 1. Die verschiedenen Varianten des Internet Explorer kommen zusammen auf einen Anteil von 44,4 Prozent.
Beim Betrachten der Studie fällt zudem auf, dass es sich bei den Firefox-Anwendern offenbar um technisch interessiertere Nutzer handelt: 44,2 Prozent verwenden die neue Version 3, während nur etwa 2 Prozent auf die fossilen und nicht mehr unterstützten Firefox-Varianten 1 und 2 setzen. Anders sieht das beim Internet Explorer aus: Hier verwenden laut Tortengrafik noch über 19 Prozent die älteren Explorer-Varianten 6 und 7. Nur 25,5 Prozent der User setzen auf die neueste Version 8.
Etwas stutzig macht die Tortengrafik aber auch: Laut dieser beträgt der Firefox-Anteil 45,4 Prozent, während der Explorer-Anteil bei 44,5 Prozent liegt. Das widerspricht den im Diagramm darüber angezeigten Zahlen, wobei der Trend bestehen bleibt. Eine Nachfrage bei den Machern der Umfrage blieb bisher unbeantwortet.
Interessant auch: Zwar machen Chrome, Opera, Safari und Konsorten medial eine recht große Welle, beim Nutzeranteil kommen sie aber zusammen gerade einmal auf etwa 9,4 Prozent Marktanteil. An der W3b-Umfrage nahmen nach Aussage von Fittkau und Maaß Consulting im Frühjahr 2009 etwa 120.000 Menschen teil, bei der aktuellen Umfrage dürften es ähnlich viele gewesen sein.



