Firefox als Download über den Real Player

Firefox als Download über den Real Player

Britta Wülfing
04.08.2006

Real Networks hat bekanntgegeben, dass der Medienplayer Real Player in Zukunft mit einer Download-Option für Mozillas Firefox ausgestattet wird. Das bedeutet, dass der Player bei jeder Neuinstallation fragt, ob neben anderen Diensten und Applikationen auch der Browser heruntergeladen und installiert werden soll. Auch der Musik-Download Rhapsody und die Spieleplattform RealArcade sollen bald mit der integrierten Download-Möglichkeit ausgestattet werden. Umgekehrt gibt es keine Pläne seitens Mozilla, den Browser künftig mit Software von Drittanbietern zu koppeln.

Die Vereinbarung könnte dem Open-Source-Webbrowser weiteren Auftrieb im Kampf um Marktanteile geben, denn nach Angaben des Unternehmens werden jeden Tag mehr als zwei Millionen Dateien von Real Networks heruntergeladen. Firefox selbst feierte am 1. August 200 Millionen Downloads. Allerdings ist man sich auch bewußt, dass das nicht die Zahl der Anwender widergibt, da diese Statistik seit Version 1.0 läuft und nicht jeder den Download beendet oder auch den Browser anschließend verwendet. Daher kündigt Mozilla-Entwickler Asa Dotzler in dem Jubiläumseintrag auch an, dass die Zählweise demnächst umgestellt werden soll.

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Kommentare
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Christian Berg, Samstag, 05. August 2006 17:00:38
Ein/Ausklappen

Ich jedenfalls lese bei der Installation des Realplayers genau durch, was der jetzt machen will und da wird nicht mehr als nur der blöde Player installiert. Der alleine Telefoniert schon genug nachhause.

Wenn Mozilla Pech hat, glauben am Ende die User noch das Firefox so eine Spyware ist die ihr Norton nicht erkannt hat. Was mit dem Realplayer mitinstalliert wird kann doch nur Spyware sein, oder?

Dieses ganze Mitinstallieren ist eine Krankheit. Egal ob Googlebar mit Adobe Reader, Firefox mit RealPlayer oder NewDotNet mit KazaA - Es ist ekelhaft, nervtötend und bevormundend gegenüber dem Kunden. Wer sich heute einen Laptop kauft bekommt Windows XP mit 20 IE-Toolbars und 30 Gratis Programmen vorinstalliert aber keine installations CD. WTF???

Ich kann nur hoffen das solche Geschäftspraktiken noch sehr lange brauchen um auf die Linuxwelt überzuschwappen. Lange genug das es Gesetze dagegen gibt.


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