Firefox 7 ist fertig

Firefox 7 ist fertig

Mozilla-Browser verspricht mehr Geschwindigkeit

Ulrich Bantle
28.09.2011
Mozilla hat Firefox 7 für die verschiedenen Plattformen veröffentlicht und gleichzeitig neue Entwicklerwerkzeuge.

Geschwindigkeit ist das Schlagwort, unter dem Mozilla den neuen Firefox 7 vermarktet. Der Browser selbst soll durch schnelleres Öffnen von Tabs und beim Klick auf Menüpunkte schneller reagieren. Die Entwickler haben sich dafür die Speichernutzung der Software vorgeknöpft und dort Verbesserungen eingebracht.

Bei der Nutzung der Funktion Sync zum Synchronisieren von Bookmarks und Passwörtern in verschiedenen Firefox-Instanzen soll der Abgleich nun fast nahtlos erfolgen. Das Websocket-Protokoll ist im Firefox nun von Version 7 auf Version 8 geklettert.

Mit Firefox 7 verspricht Mozilla den Anwendern schelleres Websurfen.


Ein Update hat auch die Engine der Hardware-beschleunigten HTML-Erweiterung Canvas erfahren, was HTML-5-Animationen und Spielen unter Windows helfen soll. Entwickler von Webseiten sollen davon ebenfalls profitieren. Unterstützung für das API W3C Navigation Timing Spec im Firefox dient Entwicklern zudem zur Messung diverser Faktoren beim Laden von Websites.

Mozilla hat außerdem mit Telemetry einen neuen Dienst eingerichtet, über den geneigte Nutzer Informationen zur Browser-Leistung an die Entwickler schicken können. Dies geschehe anonym und gemäß den Mozilla-Privacy-Prinzipien, heißt es. Die Release Notes zählen weitere Neuerungen auf. Es liegt auch eine komplette Liste der Änderungen und Bugfixes vor.

Android-Version immer besser

Die Entwickler haben für Version 7 auch die mobile Version für Android stark überarbeitet und optimiert. Die aktuelle Firefox-Version wartet mit einer beeindruckenden Liste von Neuerungen auf. So unterstützt sie nun Copy & Paste mit den von Android bekannten Schiebereglern. So lassen sich selbst einzelne Wörter oder Buchstaben bequem markieren. Über eine neue Funktion im Kontextmenü ist es zudem möglich, Firefox zu beenden, ein Feature, das sich angeblich viele Nutzer gewünscht hatten.

Ebenfalls neu und praktisch ist der automatische Sprachauswahldialog beim ersten Start. Firefox stellt die Sprache automatisch ein, im besten Fall muss man also an den Einstellungen nichts ändern. Tablet-Nutzer bzw. Geräte mit nVidias Tegra 2 dürfen sich über eine bessere Performance bei der Grafik-Darstellung freuen und Entwickler über die neue WebSocket API. Einen Kurztest der Android-Version von Firefox finden Sie bei android-user.de.

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