Firefox 3: Dritte Beta

Firefox 3: Dritte Beta

Kristian Kißling
13.02.2008

In der nunmehr dritten Betaversion des neuen Firefox 3.0 haben die Entwickler laut Release Notes vor allem an der Stabilität, an der Leistung und an der Speicherverwaltung gearbeitet. Laut Aussage der Firefox-Developer enthält die aktuelle Version 1.300 Änderungen im Vergleich zur zweiten Beta.

Allein 90 davon betreffen die verbesserte Leistung des Browsers. Es wurde weiter an der eingesetzten Cairo-Grafikbibliothek gefeilt, so dass die grafische Oberfläche nun zügiger startet. Der Cache gibt Objekte schneller frei und nutzt so den Arbeitsspeicher besser. Zugleich wurde die Fragmentierung der Dateien eingeschränkt, was die Zugriffszeiten optimiert.

Ein immer wieder auftretendes Problem von Firefox sind Speicherlecks. Die führen mitunter dazu, dass der komplette Desktop einfriert. In der aktuellen Beta wurden 50 dieser Lecks erkannt und entfernt, was die Stabilität des Browsers erhöht.

Sicherheit wird im Browserbereich immer wichtiger, auch hier haben die Entwickler einiges getan. Ein Klick auf das Favicon einer Seite enthüllt nun, wem diese Seite gehört und ob es sich um eine abhörsichere Verbindung handelt. Firefox 3 Beta 3 erkennt SSL-Zertifikate mit Extended Validation besser: Setzt ein Server-Betreiber diese Form der Validierung ein, färbt sich das Favicon-Icon grün und zeigt den Namen der Firma an, deren Seite der Anwender besucht. Vor ungültigen Zertifikaten warnt er hingegen deutlicher. Seiten die Malware anbieten - etwa Viren, Trojaner und Spyware - identifiziert der Browser nun zuverlässiger und warnt dabei ebenfalls.

Last but not least denken die Entwickler auch an die Benutzer. Visuell bettet sich der Browser dank eines GTK-Themes nun nahtlos in den Gnome-Desktop ein. Der Benutzer erfährt zudem einfacher, wo seine Downloads landen, was in Firefox 2 auch fortgeschrittenen Anwendern mitunter Suchereien bescherte. Adressen lassen sich mit einem Klick den Bookmarks hinzufügen, ein zweiter Click genügt, um die Lesezeichen zu taggen. Podcasts und Videocasts kann der Anwender nun automatisch per Voreinstellung einem systemeigenen Media Player anvertrauen, etwa MPlayer oder VLC.

Wer sich die neueste Firefox-Version ansehen will, findet hier ein Exemplar in der eigenen Landessprache zum Download.

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