Sowohl Redhat als auch Fedora wurden laut offiziellen Stellungnahmen in der vergangenen Woche von Hackern heimgesucht. Der Schaden hält sich jedoch in Grenzen, laut dem Fedora-Team gelang es dem Angreifer nicht, den Schlüssel für die Paketsignierung zu knacken, somit wurden bei der Distribution mit dem Filzhut keine Pakete kompromittiert.
Anders bei Red Hat, hier gelang es den Hackern immerhin, einige OpenSSH-Pakete zu signieren, woraufhin der Hersteller ein Security Advisory herausgab, das vor allem RHEL-User dazu anhält, ihre OpenSSH-Pakete dringend zu updaten, um eventuell heruntergeladene kompromittierte Versionen zu überspielen. Mittels Test-Skript können Redhat- Anwender prüfen, ob sie ein kompromittiertes OpenSSH haben.
Glück im Unglück: Das Red Hat Network, über das Redhat selbst seine Updates verteilt wurde nicht gehackt. Somit sind nur User betroffen, die ihre Redhat-Pakete von anderen Quellen beziehen.
Die Sicherheitslücken durch die die Angreifer eindrangen sind nun geschlossen, Fedora hat zusätzlich vorsichtshalber auch einen neuen Schlüssel zur Signierung ihrer Pakete eingeführt.





