Fedora streicht ursprünglich geplante modulare Server-Variante

Fedora streicht ursprünglich geplante modulare Server-Variante

Fedora 27 Server veröffentlicht

Tim Schürmann
13.12.2017 Die Distribution Fedora gibt es in mehreren Varianten für unterschiedliche Einsatzzwecke. Nachdem die Workstation-Fassung von Fedora 27 schon vor einiger Zeit erschienen ist, zieht jetzt die Variante für Server nach. Allerdings nicht in der ursprünglich geplanten Form.

Die Entwickler wollten die Softwarepakete des Servers in Modulen zusammenfassen. Die einzelnen Module sollten sich wiederum dann getrennt vom Basis-System aktualisieren lassen. Auf diese Weise könnten die Anwender entscheiden, ob sie etwa auf die brandneue Version des Apache-Servers updaten möchten.

Doch daraus wird erst einmal nichts: Das Feedback zur kürzlich veröffentlichten Beta-Version von Fedora 27 Server veranlasste die Entwickler, die Notbremse zu ziehen. Laut einem Blog-Beitrag geht die entsprechende Arbeitsgruppe aufgrund mehrerer aufgetauchter Probleme noch einmal „zurück ans Reißbrett“, wo es das Design überarbeiten möchte.

Damit Server-Betreiber nicht leer ausgehen, haben die Entwickler jetzt noch einmal eine „klassische“ Server-Variante von Fedora 27 veröffentlicht. Sie ist wie Fedora 26 Server aufgebaut, enthält aber alle Aktualisierungen und Neuheiten der Version 27.

Ähnliche Artikel

  • Fedora 21 veröffentlicht
    Das Fedora-Projekt hat die Version 21 seiner Distribution freigegeben. Erstmals gibt es Fedora in drei verschiedene Varianten, die sich an unterschiedliche Nutzer richten.
  • Beta-Version von Ubuntu 14.10 veröffentlicht
    Canonical hat die Beta-Version von Ubuntu 14.10 veröffentlicht. Auch von den offiziellen Derivaten Kubuntu, Lubuntu, Ubuntu GNOME, Ubuntu Kylin, Ubuntu Studio und Xubuntu gibt es eine neue Beta-Version.
  • Ubuntu 14.10 veröffentlicht
    Canonical hat heute offiziell die neue Version seiner Distribution freigegeben. Die Neuerungen halten sich allerdings in Grenzen: Im Wesentlichen bringt Ubuntu 14.10 die Programmpakete auf ihren aktuellen Stand.
  • Flach gepackt
    Mit Flatpak und Wayland wagt Fedora 24 weitere Schritte in eine neue Linux-Welt.
  • Blutende Kante?
    Ob Desktop, Server oder Cloud, ob x86 oder ARM – Fedora 25 und seine Spins bieten ein wahres Füllhorn an moderner und topaktueller Software. Dank der Fedora-Next-Initiative wandelt sich die Distribution nun von "Bleeding Edge" zu "Leading Edge".

Kommentare

Aktuelle Fragen

Kein Mikrofon Ton über die Lausprecher
Marvin Schimmelfennig, 23.04.2018 17:39, 0 Antworten
wenn ich ein externes Mikrofon anschließe kommt kein Ton raus. aber der Pegel schlagt aus wenn i...
added to access control list
Ingrid Kroll, 27.03.2018 07:59, 10 Antworten
Hallo allerseits, bin einfache Nutzerin und absolut Linux-unwissend............ Beim ganz norm...
Passwortsicherheit
Joe Cole, 15.03.2018 15:15, 2 Antworten
Ich bin derzeit selbständig und meine Existenz hängt am meinem Unternehmen. Wahrscheinlich verfol...
Brother drucker einrichten.
Achim Zerrer, 13.03.2018 11:26, 1 Antworten
Da mein Rechner abgestürzt war, musste ich das Betriebssystem neu einrichten. Jetzt hänge ich wi...
Internet abschalten
Karl-Heinz Hauser, 20.02.2018 20:10, 2 Antworten
In der Symbolleiste kann man das Kabelnetzwerk ein und ausschalten. Wie sicher ist die Abschaltu...