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Fedora 8: End of Life

Support für Fedora 8 endet am 7. Januar

02.12.2008 Auf der Red Hat Developer Liste hat Entwickler Jon Stanley angekündigt, dass Fedora 8 nur noch bis zum 7. Januar 2009 gepflegt wird.

Damit verlängert das Team den selbst gesetzten Termin, gemäß dem die Unterstützung für Fedora-Versionen jeweils einen Monat nach Erscheinen des zweiten Nachfolger endet, um zwei Wochen. Da Fedora 10 am 25. November erschienen ist, wäre der Stichtag für den End-of-life-Zyklus am 25. Dezember gewesen. Nun soll die Pflege nicht direkt am Weihnachtsfeiertag enden, schreibt Stanley.

Nach dem 7. Januar allerdings gebe es keine Updates für die Ausgabe 8 mehr und auch keine neuen Builds. Außerdem schließe man dann auch alle noch offenen Bugs.

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Kommentare
Das Schließen der "noch offenen Bugs"
Michael Schwendt, Donnerstag, 04. Dezember 2008 11:40:47
Ein/Ausklappen

Im letzten Satz dieses Artikels liegt sprichwörtlich der Hund begraben. Worum es dabei geht, ist das automatisierte Schließen von Tickets in Bugzilla, um die sich während des Fedora 8 Lebenszyklus niemand gekümmert hat.

Ein negativ zu bewertender Trend. Mit einer letzten Frist, in Form eines Textbausteins als Kommentar in Bugzilla, bekommen Anwender und Paketentwickler die Pistole auf die Brust gesetzt, ihre Tickets auf Fedora 9 (oder neuer) zu übertragen. Verstreicht diese Frist tatenlos, wird der bug unter den Tisch gekehrt. Übel, wenn dieser im nächsten Fedora noch immer auftaucht. Das bedeutet dann quasi, daß er seit vielen Monaten existiert.

Das Eintragen von Fedora Fehlerberichten fällt in die Rubrik "vertane Liebesmüh", sobald sich abzeichnet, daß nach ein paar Wochen noch immer niemand in Bugzilla reagiert hat. Der Grund dafür hat viele Ursachen. Manche Paketentwickler sind derweil nicht oder gar nicht mehr erreichbar. Andere ersticken einfach in einer Flut von Bugzilla Mail und nur beschwerlich auswertbaren Berichten. Sie setzen Prioritäten und kommen nicht dazu alles zu beantworten. Für den Sender eines Fehlerberichtes ist das aber nicht sofort ersichtlich. Der erfährt davon erst nachträglich und macht mit der Zeit schlechte Erfahrungen.

Den Anwendern von Fedora 8 -- und generell auch anderen Fedoren Releases -- ist wärmstens empfohlen, den Mail Verkehr gründlich auf Benachrichtigungen von Bugzilla zu filtern, die Fehler frühstmöglich auf dem jeweils neuesten Fedora Release zu reproduzieren zu versuchen und innerhalb von bugzilla nachzuhaken. Zudem kann es helfen, sich mit Fehlerbeschreibungen direkt an die Software Entwickler des betroffenen "upstream projects" zu wenden, und Resultate in Red Hats Fedora Bugzilla weiterzuleiten.

Wichtig ist Eigeninitiative um herauszufinden, ob Kapazitäten bei Fedora (oder auch dem upstream Projekt) vorhanden sind, sich um einen Fehlerbericht zu kümmern. Werden Engpässe ausgemacht, kann das eine Gelegenheit sein, sich als zusätzlicher Paketentwickler anzubieten.



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