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Verzerrter Wettbewerb

FSFE unterstützt neue EU-Ermittlung gegen Microsoft

22.01.2009 Opera hat bei der EU Beschwerde gegen Microsofts Praxis eingelegt, den Browser an das Betriebssystem zu koppeln. Die Free Software Foundation Europe (FSFE) gibt dem Browserhersteller Rückendeckung.

Europa untersucht - auf Beschwerde des Browserherstellers Opera - einmal mehr Microsofts Praxis, den Internet Explorer an das Windows-Betriebssystem zu koppeln. Die Free Software Foundation Europe begrüßt die Entscheidung und bietet der Europäischen Wettbewerbskommission ihre Hilfe bei der anstehenden Untersuchung an.

"Webbrowser entwickeln sich zu einer unverzichtbaren Plattform beim Einsatz von Computern im privaten und geschäftlichen Bereich," sagt Shane Coughlan, der bei der FSFE rechtliche Belange koordiniert. "Der Markt konnte in der Vergangenheit eine unfaire Verzerrung im Desktop-Umfeld nicht verhindern und wir dürfen nicht erlauben, dass sich solche Praktiken wiederholen."

In einem Schreiben an die Wettbewerbskommissarin Neelie Kroes heißt es wörtlich: "Auch wenn Opera keine freie Software herstellt, teilen wir ihre Feststellungen und Bedenken bezüglich der aktuellen Situation im Markt der Internet Browser." Explizit weist das Schreiben auf eine Benachteiligung von Browsern wie Firefox und Konqueror hin, die dadurch entstünde, dass der Internet Explorer einen "de facto standard" bilde und zugleich den Zugriff auf seinen "Dialekt" des Standards verwehre.

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Kristian Kißling

Kristian Kißling

Wenn Kristian Kißling nicht gerade für die LinuxCommunity schreibt, arbeitet er als Redakteur bei der Zeitschrift EasyLinux und als Chefredakteur für den Ubuntu User. Am liebsten beschäftigt er sich mit Multimedia- und Unterhaltungssoftware im weiteren Sinne und mit neuer Open-Source-Software, die überraschende Fähigkeiten zeigt.

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