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Mobil browsen

FOSDEM-Rückblick: Fennec-Beta kommt Ende Februar

10.02.2009 Der bei Mozilla angestellte Mark Finkle stellte auf der zweitägigen Open-Source-Konferenz in Brüssel Mozillas Mobil-Browser Fennec vor.

Er nannte einige Details, die die Mozilla Foundation am Firefox-Browser ändert, um ihn mobiltauglich zu machen. Weil beispielsweise Panels zu langsam sind, nutzt das Mobilbrowser-Projekt namens Fennec XUL-Vboxes. 100 Millisekunden wurden eingespart an der URL-Bar - überhaupt schaute sich das Team die Prozesse genau an, wie Finkle referierte: Wenn Firefox zum Beispiel eine Datei öffne, prüfe er etwa 10 Millisekunden lang, ob die Datei eigentlich existiert, um sie anschließend in einem weiteren Anlauf zu öffnen.

Im Mobilbrowser soll alles per Fingerdruck zu bewegen sein. Dabei soll eine Javascript-Bibliothek namens Widgetstack helfen. Sie verfolgt mittels Tags, wo die Elemente des Userinterfaces sich befinden. Von Javascript zeigte sich der XUL-Entwickler für das Mobilvorhaben ohnehin begeistert: Die erste Beta von Fennec, die laut Finkle Ende Februar herauskommt, hat denn auch den Javascript-Compiler Tracemonkey an Bord.

Erweiterungen für den Mobilbrowser zu schreiben, sei gefährlich. Bei Firefox ist es kein Problem, dass jede Erweiterung beim Start des Browsers ebenfalls startet (Onload-Event). Der große Firefox merke davon nichts, der Kleine hingegen werde davon empfindlich verlangsamt. Daran denke nicht jeder Extension-Entwickler, sagte der Mozilla-Entwickler. Weiterhin trete der Browser gegenüber seinem großen Bruder deutlich mehr in den Hintergrund, um Ressourcen zu sparen. Er soll nicht zu sehen sein, aber dennoch Dokumente öffnen können: "Man muss ihn gerade so am Leben halten", erklärte Finkle.

Mozilla hat den Mobilbrowser erstmals im Oktober 2007 angekündigt. Die aktuelle Download-Version ist eine zweite Alpha-Version und datiert vom Dezember 2008.

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