FOSDEM 08: Opensuse vereinfacht Installer

FOSDEM 08: Opensuse vereinfacht Installer

Kristian Kißling
23.02.2008

Der Opensuse-Release-Manager Stephan Kulow hielt im Opensuse-Track einen Vortrag, der sich hauptsächlich mit einem neuen Installer beschäftigte, den Opensuse 11 mitbringen soll. Er stellte zunächst die angedachten Entwicklungen für die im Juni erscheinende Distribution vor und kam dann auf den Installationsprozess zu sprechen. Die angebotenen LiveCDs von Opensuse liefen offenbar nicht so gut wie erwartet. Einige User fanden die Installation verwirrend, viele Nutzer bevorzugten laut Kulow weiterhin die angebotenen DVDs. Als Konsequenz versuchen die Entwickler, den Installer zu vereinfachen.

Der ursprüngliche Installer braucht bis zur fertigen Installation eine ganze Reihe von Schritten und hat sich lange nicht verändert. Zwar sei das positiv, weil die Anwender den Weg bereits kennen, allerdings sei die Zeit nicht stehengeblieben und ließen sich Schritte noch sinnvoll reduzieren. Zunächst einmal enthält der Installer ein optisches Update. Er soll frischer aussehen, neue Icons sollen die Benutzer schneller durch den Prozess leiten. Eine ganze Reihe von Punkten, die bisher in den Installationsprozess fallen, sollen die Nutzer zukünftig erst nach der Installation konfigurieren, etwa die Einrichtung des Druckers. Die Auswahl der Keyboardbelegung und der Sprache findet hingegen im selben Fenster statt. Die Lokalisierung unterstützt nun eine visuelle Hilfe in Form einer klickbaren Weltkarte.

Stephan Kulow präsentiert auf der FOSDEM 08 neue Ideen für den Installer von Opensuse 11.

Erst wenn der Benutzer mit seinem Rechner im Internet hängt, folgen Registrierung, Online Update und die Auswahl zusätzlicher Repositories. Dabei kann der Benutzer auch das Packman-Repository auswählen, das Multimedia-Pakete und Codecs anbietet. Opensuse 11 wird nun eigenständig einen Standard-Hostnamen wählen, auch den SSH-Server setzt der User erst später auf. Auf die Frage, warum die DVD sich nicht auch einfach als Live-System booten lässt, wies der Entwickler auf die hohe Belastung des Arbeitsspeichers hin. Zukünftig wollen die Opensuse-Entwickler aber auch dieses Problem lösen.

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