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Erste Bezahl-Software in Ubuntus Software-Center

13.09.2010 Ubuntus Software-Center bringt ein neues Feature mit - einen Eintrag für Bezahlsoftware. Hier sollen Drittanbieter Ubuntu-Anwendern kommerzielle Software anbieten. Die Beta von Ubuntu 10.10 gibt einen Vorgeschmack.

Der Schritt, über das Software-Center kommerzielle Software anzubieten, kommt nicht überraschend. So hieß das Software-Center ursprünglich Software Store und lehnt sich bewusst an kommerzielle App Stores wie iTunes und den Android Market an. Besonders interessant dürfte das Konzept für Hersteller von kommerziellen Indie-Spielen sein, die so unter Linux eine neue Vertriebsplattform bekommen.

Dass sich die Funktion noch im experimentellen Stadium befindet, zeigt unter anderem die fehlende Übersetzung des Eintrags, der zur Zeit "For Purchase" heißt. Eine erste Bezahlsoftware für Ubuntu bringt der Shop aber schon mit, nämlich Fluendos DVD-Player. Der bringt für 25 US-Dollar die nötigen Codecs mit, um verschlüsselte Kauf-DVDs (das sind die meisten) legal unter Linux/Ubuntu abzuspielen.

Folgt man dem Link hinter "Buy", landet man in der Anmeldemaske für Ubuntus Launchpad. Nach dem Anmelden (man braucht einen Launchpad-Account) ist aber das Ende der Fahnenstange erreicht. Eine tatsächlich Kaufmöglichkeit, wie sie der integrierte Ubuntu One Music Store bietet, fehlt bisher noch. Ob die Entwickler diese bis zum Start von Ubuntu in einem Monat noch implementieren und ob sie dann so umständlich und langsam ausfällt, wie der urspüngliche Zugang zum Music Store, wird die Zukunft zeigen.

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Infos zum Autor

Kristian Kißling

Kristian Kißling

Wenn Kristian Kißling nicht gerade für die LinuxCommunity schreibt, arbeitet er als Redakteur bei der Zeitschrift EasyLinux und als Chefredakteur für den Ubuntu User. Am liebsten beschäftigt er sich mit Multimedia- und Unterhaltungssoftware im weiteren Sinne und mit neuer Open-Source-Software, die überraschende Fähigkeiten zeigt.

Zum Blog von Kristian Kißling →


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