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Erste Beta von Ubuntu 11.10

Erste Beta von Ubuntu 11.10

Kristian Kißling
02.09.2011 Die erste Betaversion von Ubuntu 11.10 erlaubt es unter anderem, 32-Bit-Pakete auf 64-Bit-Systemen zu installieren. Thunderbird und Déjà Dup sind neu dabei. Änderungen gibt es zudem für die DVD-Variante.

Seit gestern abend steht sie online - die erste Beta von Ubuntu 11.10. Zu den wichtigen Neuerungen gehört unter anderem der Multiarch-Support: Dank diese lassen sich auf 64-Bit-Systemen auch 32-Bit-Pakete installieren. Wer sich nun fragt, was das soll: Einige Programme, wie Skype und Flash, gibt es entweder nicht in 64-Bit-Versionen oder diese haben Bugs. Wer fortan die 32-Bit-Variante von Skype installieren will, tut das über sudo apt-get install skype:i386.

Der mitgelieferte Kernel in Version 3.0.0 bringt zusätzliche Treiber für WLAN-Karten mit. Neue Anwendungen sind Thunderbird und Déjà Dup, sowie ein überarbeitetes Gwibber. Beim Booten begrüßt den Anwender nicht mehr GDM, sondern das schlankere LightDM. Gnome 3.1.5 lässt sich nachinstallieren und Unity 2D nähert sich in puncto Features weiter der 3-D-Variante. Auch das Software-Center haben die Entwickler optisch und funktional generalüberholt.
Kubuntu bringt KDE 4.7 mit (mitsamt KDEPIM 4.7), den Audioplayer Amarok in Version 2.4.3 und nutzt jetzt das Muon Software Center als Paketmanager.

Auch in Sachen CD/DVD hat sich etwas geändert: Die Entwickler haben das DVD-Image auf 1,5 GByte abgespeckt. Es bringt eine vollständigere Version von Ubuntu mit, die mehr LibreOffice-Komponenten und die Programme Gimp, Inkscape und Pitivi enthält. Hintergrund: Der Platz auf den bisher genutzten CDs wird immer knapper, die DVD soll als Alternative stärker in den Vordergrund treten.

Mehr Informationen zum Release bieten die Release Notes. Wer die Beta testen will, sollte das nicht auf dem Produktivsystem tun. Hier geht es zu den Downloadseiten der verschiedenen Varianten.

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