Erste Beta und leicht angepasste Roadmap

Erste Beta und leicht angepasste Roadmap

openSUSE Leap 42.2 Beta 1 freigegeben

Tim Schürmann
31.08.2016 Die Entwickler der Distribution openSUSE Leap haben eine erste Beta der kommenden Version 42.2 veröffentlicht. Die fertige Fassung soll am 16. November erscheinen.

Im Gegensatz zu openSUSE Tumbleweed setzt openSUSE Leap weiterhin auf etablierte beziehungsweise stabile Software. So nutzt die jetzt veröffentlichte Beta Systemd 228 und Qt 5.6. Als Grundlage dient zudem SUSE Linux Enterprise 12 Service Pack 2 (SLE12 RC2). Noch nicht enthalten ist Plasma 5.8.

Zeitgleich mit der Veröffentlichung der ersten Beta-Version haben die Entwickler auch ihre Roadmap leicht verändert. So soll es den Paket-Freeze erst mit der dritten Beta-Version am 6. Oktober geben.

Erscheinen soll openSUSE Leap 42.2 am 16. November und damit rund eine Woche nach der Konferenz SUSECon in Washington.

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Kommentare
Suses letzte Chance?
Udo Helms (unangemeldet), Montag, 05. September 2016 09:43:18
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Als langjähriger SUSE-Nutzer, der mit Leap 42.1, ein unfertige, dank KDE Plama 5, teilweise unbenutzbare Distribution ein mittleres Desaster erlebt hat, um letztlich zurück zu 13.1 bzw. 13.2 wechseln, hoffe ich jetzt auf Leap 42.2!

Auf meinem sieben Jahre alten Notebook läuft ein KDE Neon 5.x seit einiger Zeit verhältnismäßig stabil und die Ärgernisse halten sich in Grenzen. Mein Produktivrechner wartet immer noch auf ein wirklich stabiles SUSE-Release, welches einigermaßen aktuelle Software mitbringt. Sollte es der Suse GmbH nicht gelingen, diese Bedingung zu erfüllen, werde ich mich nach 20 Jahren SUSE nach einer Alternative umsehen.
Es gibt schließlich noch andere Distris.

Mir ist bewußt, dass viele Probleme, mit der sich Leap rumschlägt, auf KDE Plasma 5 basieren. Wenn das so ist, sollte man eben darauf verzichten. so wie es tun werde, wenn sich nicht bald etwas ändert. Es läuft alles auf XFCE oder Mate raus.

Ich als absoluter KDE-Fan, der schon das Desaster bei der Einführung von KDE 4 überstanden hat, hätte niemals gedacht, dass ich beim Wechsel zu KDE 5 schon wieder das Versuchskaninchen spielen muss.

P.S. Ich vermute, dass die ganzen Probleme um Leap 42.1 herum viel mit der neuen Ausrichtung der Distribution zu tun hatte. Die Mischung aus Enterprise-Basis mit aktuellem Kernel plus neuem KDE und aktueller Software war schlicht zu ambitioniert. Ich habe schon bei der Ankündigung im letzten Jahr meine Zweifel gehabt, ob so was funktionieren kann.


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