Neben der Integration von Mac OS X als Gastsystem haben die VirtualBox-Entwickler auch Support für mehrere Bildschirme eingebaut. Bis zu 8 Monitoren lassen sich mit der aktuellen Version verwalten. Nach der Sun-Übernahme heißt das Produkt nun offiziell Oracle VM
VirtualBox. Den Mac-Support bezeichnen die Entwickler noch als instabil, in unseren Tests auf zwei Rechnern blieb das System jeweils beim Booten mit einer Kernelpanik hängen.
Zu den weiteren Änderungen der Beta gehört bei 64-Bit-Systemen die dynamische Speicherzuordnung (RAM). Auf Linux-Systemen lassen sich zudem Prozessoren per Hotplug hinzufügen und entfernen. Die Windows-Gäste unterstützen lediglich das Hinzufügen von CPUs. Stark verbessert haben die Entwickler auch den Support für die Hypervisors von Intel (VT-x) und AMD (AMD-V) auf 64-Bit-Systemen, wodurch sich unter anderem der Systemstart deutlich beschleunigen lässt. Nicht mehr benötigte Snapshots lassen sich nun auch innerhalb einer laufenden virtuellen Maschine löschen.
Den Download der Beta-Version gibt es vorerst nur über einen temporären Server von Oracle, das komplette Announcement findet sich auf der Innotek-Mailingliste.



