Eric S. Raymond hat mit Verwunderung festgestellt, dass sein Name im Endnutzerlizenzvetrag von Microsofts Vektorgrafik-Editor Expression 3.3 auftaucht. Grund dafür ist die Nutzung der Bibliothek GIFLIB, die Open-Source-Pionier Raymond im Jahr 1987 für Unix portiert hat. Raymond hat nichts dagegen, dass sein Name im “Bauch der Bestie” gelandet ist, wie er seinen Blog-Eintrag überschrieben hat. Schließlich, so Raymond, schreibe er Code für jedermann, und in dieser Definition seien Mega-Monopolisten eben auch enthalten.
Vermutlich, so spekuliert Raymond, dürfte es ohnehin nicht das erste Mal sein, dass die Bibliothek bei Microsoft verwendet werde. Wenn der Konzern allerdings Open-Source-Software künftig als Teufelzeug und Innovationsbremse bezeichne, könne er nur darüber lachen. Mit der Nutzung der Bibliothek habe sich Microsoft selbst widerlegt.




