Entwickler geben Einblick in ihre Arbeit an Linux Mint 18.2

Entwickler geben Einblick in ihre Arbeit an Linux Mint 18.2

LightDM, Xreader und Update Manager

Tim Schürmann
30.03.2017 Die Entwickler von Linux Mint fassen in einem Blog-Beitrag ihre aktuellen Arbeiten an der Distribution zusammen. Derzeit überarbeiten Sie den Xreader und den Update Manager. Zudem könnte ein Wechsel zum Display-Manager LightDM anstehen.

Beim Dokumentenbetrachter Xreader polieren die Entwickler derzeit vor allem die Benutzeroberfläche auf. So soll Xreader dunkle Themes unterstützen und verbesserte Symbole bieten. Über neue Knöpfe sollen Anwender schneller zwischen verschiedenen Modi wechseln können. Des Weiteren bietet der Dokumentenbetrachter Touch-Support.

In der nächsten Version des Update Managers werden die „Level“ der Aktualisierungen neu definiert. Zudem sollen Linux-Mint-Anwender umfangreiche zusätzliche Informationen und Hilfen erhalten. Diese sollen unter anderem die Unterschiede zwischen verschiedenen Update-Typen und Leveln erläutern. Linux-Experten sollen Updates über eigene Skripte oder Cron-Jobs automatisieren können. Dabei hilft das neue Werkzeug „mintupdate-tool“.

In Linux Mint 18.2 könnte zudem der Display-Manager LightDM den bislang verwendeten Konkurrenten MDM ersetzen. Die Entwickler haben bereits erste Tests durchgeführt. Gleichzeitig arbeiten sie an einem neuen Programm „lightdm-settings“, über das Anwender den Display-Manager mit wenigen Mausklicks konfigurieren können. LightDM hat unter anderem den Vorteil, dass es Gast-Sessions erlaubt: Ein Gast kann sich am System anmelden, ohne dass ein Konto dazu existiert. Nach dem Abmelden entfernt LightDM sämtliche Spuren.

Abschließend haben die Entwickler ein Wacom Grafik-Tablet gekauft, um ein paar mit diesem Eingabegerät auftauchende Bugs beseitigen zu können.

Die Entwickler stehen derzeit mit Hardwareherstellern in Kontakt, um ein Premium-Notebook mit Linux Mint herauszubringen. Dabei soll etwas ähnlich „einzigartiges“ herauskommen wie die MintBox. Von dessen neuem Mini-Pro-Modell hat das Linux Mint jetzt in eine Vorabversion begutachten können.

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