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Entwickler bitten um ausgiebige Tests
Release Candidate von Calligra 2.5

Entwickler bitten um ausgiebige Tests

19.07.2012 Das Büropaket Calligra steuert mit großen Schritten auf die Versionsnummer 2.5 zu. Die Entwickler interessieren sich nun für Ergebnisse aus dem Praxistest, um auf den letzten Metern noch mögliche Fehler zu beheben.

Mit einer Punktlandung haben die Calligra-Entwickler den Release Candidate 2.4.92 der freien Büro-Suite freigegeben. Der ausführliche, aber veraltete Feature-Plan für die darauf aufbauende Version 2.5 zeigt noch etliche Todos, besonders bei der Teilkomponente Krita. Der neuere enthält nur wenige Punkte, die auch im Wesentlichen aus Todos bestehen. Allerdings gibt die entsprechende Website keine Auskunft darüber, wie häufig die Entwickler diese auf den neusten Stand bringen.

Mit dem Release Candidate ermöglichen sie Anwendern einen ersten Blick auf die Funktionen der kommenden Version. Umfangreiches Feedback in dieser Phase hilft dem Projekt also, in letzter Minute noch möglichst viele Fehler auszubügeln. Damit sich die Installation möglichst einfach gestaltet, stellen die Developer Links zu fertigen Binärpaketen oder Zusatz-Repositories bereit, die ein einfaches Einspielen auf aktuellen Systemen über das Paketmanagement erlauben -- vorausgesetzt, es erfüllt alle Abhängigkeiten.

Die KO GmbH, eine Software-Firma mit Sitz in Magdeburg, bietet auf ihrer Website sogar experiemtelle Installer für Windows an. Das eine Paket enthält die Komponenten Words, Stage and Sheets, Flow, Braindump, Karbon und Krita das andere lediglich Krita. Die Entwickler des Unternehmens weisen aber ausdrücklich darauf hin, dass die Software sich nicht für den täglichen Einsatz eignet.

Einstmals als Koffice bekannt, firmiert das freie Büropaket heute unter dem Namen Calligra Suite. Es besteht aus neun Komponenten, die alle oft genutzten Büroapplikationen, wie Textverarbeitung, Tabellenkalkulation, Flowchart, Zeichenprogramm oder Mindmapper abdecken. Die Suite setzt als Standardformat auf das Open Document Format (ODF), unterstützt aber auch Formate wie DOC oder DOCX aus der Microsoft-Welt sowie Google Docs oder Lozus Symphony.

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