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White Label Office

Ehemalige Open-Office-Entwickler bringen Release Candidate

22.12.2011
Team Openoffice.org, ein Verein rund um die Entwicklerszene von Open Office, hat unter dem aus juristischen Gründen gewählten Namen "White Label Office" einen Release Candidate veröffentlicht.

Seit dem Rückzug von Oracle als Sponsor der freien Office-Suite Open Office und der Übertragung von Markenrechten und Code an die Apache Foundation bemüht sich das Team Openoffice.org darum, die Weiterentwicklung der Software zu sichern. Ein Spendenaufruf des Vereins im Oktober hatte allerdings auch zu Zwistigkeiten mit der Apache Foundation geführt. Die sieht sich als alleinige Inhaberin der Marken- und Namensrechte und damit auch als einzige Institution, die berechtigt ist, Spenden für Open Office zu sammeln.

Den Annäherungsversuchen von Team Openoffice.org e.V hat die Apache Software Foundation die kalte Schulter gezeigt: "Eine Einigung zur Nutzung der Markenrechte durch Team Openoffice.org konnte nicht erzielt werden", heißt es in der Mitteilung des Vereins zum nun veröffentlichten Release Candidate für Version 3.3.1, die sich als Maintenance-Release von Open Office 3.3.0 versteht.

Nach dem Ausstieg des Hauptsponsors Oracle sei es dringend notwendig, die elementaren und professionellen Entwicklerkompetenzen weiterhin an das Projekt zu binden, begründet der Verein seinen Schritt. Stefan Taxhet, ein Open-Office-Entwickler der ersten Stunde und im Verein tätig, sagt: "Es geht uns um ein positives Signal. Wir wollen den vielen Nutzern, seien es nun private Anwender oder Unternehmen, zeigen: Es geht voran. Dabei freuen wir uns über jede Unterstützung."

Der Release Candidate ist in Versionen für Windows, Linux und Mac OS X verfügbar und in fünf Sprachen übersetzt (Deutsch, Englisch, Italienisch, Spanisch und Französisch). Ihm soll im Frühjahr 2012 die fertige Version 3.3.1 folgen. Der Verein sucht den Kontakt mit der Open-Source-Gemeinde. "Unser Wunsch ist es, für den Maintenance-Release enger als bei allen vorangegangenen Versionen mit den Usern zusammenzuarbeiten", erklärt Stefan Taxhet. Dateien zum Download sowie weitere Informationen zum Verein gibt es auf dessen Webseite.

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Kommentare
Warum nicht LibreOffice?
nörgler (unangemeldet), Donnerstag, 22. Dezember 2011 11:27:24
Ein/Ausklappen

Warum lässt der Verein OpenOffice nicht endlich sterben und bündelt seine Kräfte in LibreOffice?


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