Osepa

EU debattiert freie Software

EU debattiert freie Software

Anika Kehrer
15.12.2010
Verwaltungs- und IT-Vertreter von elf EU-Staaten sowie eine Universität wollen eine Debatte über quelloffene Software in Verwaltungen anregen und fundieren.

Osepa steht für "Open source usage by european administration". Der Name ist Programm: Das EU-geförderte Projekt versammelt Informationen, wie Open Source im öffentlichen Bereich am besten zum Einsatz kommen kann. Ein Sprecher des Projektinitiators, die zentrale Gemeindeverwaltung von Griechenland, gibt gegenüber dem europäischen Informationsdienst Osor an, eine systematische Debatte zwischen den europäischen Verwaltungen starten zu wollen, die sich auf Analysen und Erfahrungsberichten stützt. Aufmerksamkeit für Open Source in der Öffentlichkeit zu schaffen und die Meinung von Entscheidern in der Verwaltung zu beeinflussen ist erklärtes Ziel. Das Osor

Das Augenmerk soll auf Vorteilen, Nachteilen und Kostenrechnungen bereits bestehender Open-Source-Anwendungen liegen, ist der Projektseite zu entnehmen. nach Möglichkeit soll ein Bedingungskatalog entstehen, der Open Source technisch, finanziell und rechtlich als Alternative untersucht. Es soll geschaut werden, wie in den einzelnen Ländern Open Source zum Einsatz kommt, und Fallstudien sollen das Geschäftsmodell und Best Practices an die Hand geben. Dafür sind Maßnahmen vorgesehen wie eine Umfrage unter 20 EU-Ländern, europäische Konferenzen zum Thema und lokale Workshops zum Erfahrungsaustausch. Einzelheiten sind dem Aufgabenplan zu entnehmen.

Das Projekt Osepa wird mitfinanziert durch den europäischen Fonds für regionale Entwicklung, genauer gesagt durch das Kooperationsprogramm Interreg IVC. Zu den Teilnehmern des Projekts gehören Städte und Regionen aus Italien, Tschechien oder Belgien. Dazu kommen die Universität Sheffield, die spanische Foundation for the Development of Science and Technology in Extremadura und das nicht-gewinnorientierte Research Academic Computer Technology Institute in Griechenland. Aus Deutschland ist die öffentliche Innovationsagentur MFG (Medien- und Filmgesellschaft) aus Baden-Württemberg vertreten.

Ähnliche Artikel

Kommentare

Aktuelle Fragen

MS LifeCam HD-5000 an Debian
Kay Michael, 13.04.2016 22:55, 0 Antworten
Hallo, ich versuche die oben erwähnte Cam an einem Thin Client mit Debian zu betreiben. Linux...
Import von Evolution nach KMail erzeugt nur leere Ordner
Klaus-Christian Falkner, 06.04.2016 12:57, 2 Antworten
Hallo, da ich vor einiger Zeit von Ubuntu auf Kubuntu umgestiegen bin, würde ich gerne meine E...
Sophos lässt sich nicht unter Lubuntu installieren
Chrstina Turm, 30.03.2016 20:56, 3 Antworten
Hi Leute, habe mir vor paar Tagen auf ein Notebook, das ohne Linux ausgedient hätte, Linux dr...
Novell Client auf Raspbian
Chris Baum, 16.03.2016 15:13, 3 Antworten
Hallo Community, ich hätte eine Frage, und zwar geht es um folgendes: Ich möchte eine Datei...
Pantheon konfigurieren (eOS)
John Smith, 16.03.2016 13:50, 0 Antworten
Hallo ins Forum, ich bin neu in der Linuxwelt und fühle mich bereits sehr wohl. Mein neues Sys...