Home / Nachrichten / EU-Studie: Kernel mehr als 1 Mrd. Euro wert

Newsletter abonnieren

Lies uns auf...

Folge LinuxCommunity auf Twitter

Top-Beiträge

Mandriva gibt Distribution in die Hände der Community
(268 Punkte bei 24 Stimmen)
Neues vom Systemd
(179 Punkte bei 5 Stimmen)
Mandriva in Nöten
(161 Punkte bei 4 Stimmen)
Mageia 2 ist fertig
(161 Punkte bei 4 Stimmen)

Heftarchiv

LinuxUser Heftarchiv

EasyLinux Heftarchiv

Ubuntu User Heftarchiv

Ubuntu User Heftarchiv

Partner-Links:

Shopping
Topsuche
 
Yatego Deutschlands größte Shoppingmall. 10000 Shops,
3.5 Mio Artikel. Alle Bestseller, Servertechnik und Technik Themenwelten.

Notebooks und Netzwerkhardware bei Mercateo günstig kaufen.
Internet Telefonie mit VoIP Telefonen von Gigaset
Das B2B Portal www.Linx.de informiert über Produkte und Dienstleistungen.
Günstige Digitalkameras finden Sie im Preisvergleich.

Milliarden-Projekt Linux

EU-Studie: Kernel mehr als 1 Mrd. Euro wert

01.03.2010 Eine für die EU erstellte Studie veranschlagt den Wert des Linux-Kernels auf mehr als 1 Milliarde Euro und empfiehlt der Europäischen Kommission, freie Software gezielt zu fördern.

Für eine Konferenz der Europäischen Kommission zum Thema Forschung und Entwicklung im Firmenumfeld haben zwei Wissenschaftler der spanischen Universität Oviedo den Linux-Kernel unter die Lupe genommen. Das Ergebnis: Hätte die europäische Union den Kernel entwickeln lassen müssen, hätte dies mehr als eine Milliarde Euro gekostet und knapp 1000 Programmierer rund 14 Jahre lang beschäftigt. Allein im Jahr 2008 wären dabei für die Entwicklung der Kernel-Versionen 2.6.25 bis 2.6.30 Kosten von mehr als 228 Millionen Euro angefallen. Ein Papier mit dem Titel "Commons-based innovation: The Linux kernel case" fasst die Ergebnisse zusammen.

Die Folgerungen aus der Studie bündeln die Forscher in drei Empfehlungen an die EU: Erstens schaffe communitybasierte Software-Entwicklung außerordentliche Werte und müsse daher ein weitaus höheres Maß an öffentlicher Anerkennung genießen als bisher, insbesondere um Entscheidungsträgern den Schritt zu freier Software schmackhafter zu machen. Zweitens eröffne solche Software der europäischen Telekommunikationsindustrie wichtige Geschäftsmöglichkeiten, weswegen Partnerschaften zwischen Großunternehmen, Anbietern aus dem FLOSS-Umfeld und der Community gefördert werden sollten. Schließlich müsse die EU für ein gesetzliches und regulatorisches Umfeld sorgen, das Unternehmensbeiträge zu freier Software als immaterielle Vermögenswerte berücksichtige oder das alternativ Beiträge zu FLOSS steuerlich mit Schenkungen für soziale Zwecke gleichsetze.

Einem Freund empfehlen    Druckansicht Bookmark and Share

Kommentare
Als könnte man alles am Geld festmachen
Peter Hodapp, Dienstag, 02. März 2010 11:26:50
Ein/Ausklappen

Die Hauptsächlich Stärke von GNU/Linux ist doch, die Leidenschaft mit der Freie Software entwickelt. Das ist kein kommerzielles Produkt, wo man eine Deadline setzt um es dann zu verkaufen. Und sicher ist es richtig, das auch jemand der etwas leistet, seinen finanziellen Ausgleich hat und seine Anerkennung bekommt. Doch das andere bei GNU/Linux ist doch gerade das arbeiten in Gemeinschaft und das sind mehr als 1000 Programmierer, das sind Millionen weltweit. Wenn man sich das vor Augen führt, dann sieht man doch wie viel möglich ist, wenn Menschen mit einander kooperieren. Und das wäre doch ein bessere Modell auch für Europa um aus der Krise zu kommen, wenn jeder an einer besseren Entwicklung für Europa arbeiten könnte, anstatt einen noch größeren Verwaltungapperat für Problemen wie Brüssel mit finanzieren zu müssen.


Bewertung: 72 Punkte bei 1 Stimme.
Den Beitrag bewerten: Gut / Schlecht
-
Re: Als könnte man alles am Geld festmachen
Julian (unangemeldet), Mittwoch, 03. März 2010 01:42:40
Ein/Ausklappen

Sry, aber das EU-Bashing möchte ich doch relativieren:
Brüssel hat einen "Verwaltungsapperat" so groß wie die Stadt Wien - aber für 500 Mio Einwohner statt für 1,5 Mio!


Bewertung: 0 Punkte bei 1 Stimme.
Den Beitrag bewerten: Gut / Schlecht
Preis vs. Wert
René Franke, Montag, 01. März 2010 23:54:20
Ein/Ausklappen

>>Eine für die EU erstellte Studie veranschlagt den Wert des Linux-Kernels auf mehr als 1 Milliarde Euro...

Dieses wäre der mutmaßliche Preis des Linux-Kernels. Der Wert lässt sich nach meinem Dafürhalten gar nicht oder nur unzureichend monetär messen.
Auch andere Betriebssystemkerne (und ausnahmsweise meine ich kein besonderes) haben in ihrer Entwicklung einen sogar konkret bezifferbaren Preis gekostet. Wiewohl ihr Wert in einem fragwürdigen Verhältnis dazu steht.



Bewertung: Noch keine Bewertung abgegeben!
Den Beitrag bewerten: Gut / Schlecht

1322 Hits
Wertung: 187 Punkte (7 Stimmen)

Schlecht Gut

Infos zum Autor

Jörg Luther

Jörg Luther

Jörg Luther arbeitet seit 1995 als IT-Journalist. Seine Vorliebe für das freie Betriebssystem lebt er privat in der LUG Erding und beruflich seit 2004 als Chefredakteur des LinuxUser aus.

Zum Blog von Jörg Luther →


Aktuelle Fragen

gibt es ein Kommandozeilen Tool, um ein X11-Fenster in ein Anderes einzubetten?
GoaSkin , 21.05.2012 16:44, 0 Antworten
Das XEmbed-Protokoll ist u.A. dazu gedacht, dass man eine X11-Anwendung in eine andere wie ein Wi...
Apache2, Options -Indexes geht nicht
no no, 12.05.2012 19:01, 8 Antworten
Habe in apache2.conf folgendes stehen: Options -Indexes ...
LInux auf Dell LS H500
Andreas Endresl, 09.05.2012 08:54, 2 Antworten
Habe einen alten Dell Latitude LS H500 nur mit ext. Floppy und CD es geht nur immer eines von den...
Datenwiederherstellung unter Ubuntu 12.04 mit "Simple Backup" nach Umzug von Linux Mint
Christian Lottmann, 07.05.2012 13:33, 0 Antworten
Vor dem Umzug auf Ubuntu 12.04 habe ich unter Linux MInt mit "Simple Backup" voll (15.4.2012) und...
DKMS für den propritären NVIDIA-Treiber
Commander Data, 26.04.2012 22:02, 2 Antworten
Hallo an die Gemeinde. Ich habe hier ein interessantes Stück openSuSE gefunden. http://forums.op...