Aufmacher News

EU-Gericht weist Microsoft-Klage zurück

Kristian Kißling
17.09.2007

Das europäische Gericht erster Instanz in Luxemburg bestätigte heute eine Entscheidung der EU-Kommission, nach der Microsoft eine Strafe von 497 Millionen Euro zahlen muss. Das Bußgeld verhängte die Kommission vor drei Jahren als Antwort auf die Ausnutzung seiner marktbeherrschenden Stellung durch den Konzern.

Bei der Entscheidung stand vor allem die Integration des MediaPlayer in das Betriebssystem im Mittelpunkt, die Konkurrent RealPlayer nahezu aus dem Markt verdrängte. Die Kommission zwang Microsoft zudem, eine Version des Betriebssystem ohne MediaPlayer anzubieten, die sich allerdings nur wenig verkaufte.

Die Richter bestätigen neben dem Bußgeld auch die Verpflichtung für Microsoft, der Konkurrenz Teile des Codes zugänglich zu machen, damit diese ihre Software an das Betriebssystem anpassen kann. Allerdings müsse der Konzern für die Überwachung der Auflagen keinen unabhängigen Gutachter auf eigene Kosten hinzuziehen, so das Gericht. Gegen das Urteil kann Microsoft nun noch beim Europäischen Gerichtshof Rechtsmittel einlegen.

Ähnliche Artikel

Kommentare

Aktuelle Fragen

Broadcom Adapter 802.11n nachinstallieren
Thomas Mengel, 31.10.2017 20:06, 2 Antworten
Hallo, kann man nachträglich auf einer Liveversion, MX Linux auf einem USB-Stick, nachträglich...
RUN fsck Manually / Stromausfall
Arno Krug, 29.10.2017 12:51, 1 Antworten
Hallo, nach Absturz des Rechners aufgrund fehlendem Stroms startet Linux nicht mehr wie gewohn...
source.list öffnet sich nicht
sebastian reimann, 27.10.2017 09:32, 2 Antworten
hallo Zusammen Ich habe das problem Das ich meine source.list nicht öffnen kann weiß vlt jemman...
Lieber Linux oder Windows- Betriebssystem?
Sina Kaul, 13.10.2017 16:17, 6 Antworten
Hallo, bis jetzt hatte ich immer nur mit
IT-Kurse
Alice Trader, 26.09.2017 11:35, 2 Antworten
Hallo liebe Community, ich brauche Hilfe und bin sehr verzweifelt. Ih bin noch sehr neu in eure...