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Die Zukunft von Galeon
Die Zukunft von Galeon

24.10.2005

Der Webbrowser Galeon [1] wird in Zukunft wahrscheinlich nicht als eigenständiges Programm weiterentwickelt werden. Dies kündigte der Galeon-Entwickler Philip Langdale an [2], der sich auf dem Gnome Summit in Boston mit Tommi Komulainen (ebenfalls Galeon) und Crispin Flowerday (Epiphany-Programmierer) getroffen hat.

Die drei Entwickler seien sich einig darüber, dass sich die beiden Browser Galeon und Epiphany [3] im Laufe der Zeit stark angenähert hätten. Es hätte keinen Sinn mehr, beide weiterhin unabhängig voneinander gedeihen zu lassen. Viele der Features aus Galeon seien bereits in Epiphany integriert, weitere werden bald folgen. Die meisten davon integriert Epiphany über so genannte Erweiterungen, wie sie auch Firefox ermöglicht.

Das Galeon-Team will noch die Version 2.0 ihres Programms veröffentlichen und wird sich dann wohl nur noch um die Erweiterungen für Epiphany kümmern.

Das Epiphany-Projekt wurde Anfang 2003 vom Galeon-Entwickler Marco Pesenti Gritti gegründet. Er war damals der Meinung, Galeon entwickle sich zu einer anwenderunfreundlichen Software. Epiphany sollte einfach zu bedienen sein, den Gnome Human Interface Guidelines [4] entsprechen und sich perfekt in den Gnome-Desktop integrieren (mehr dazu unter [5]). Das Team um Pesenti schaffte es dann auch, Galeon als offiziellen Standardbrowser für Gnome abzulösen.

Beide Programme basieren auf der Gecko-Engine des Mozilla-Projekts, die auch Firefox benutzt. Mit der Unterstützung durch die Galeon-Entwickler gewinnt Epiphany viel Know-How in der Browserentwicklung. Ob er dem Platzhirsch auf dem Linux-Desktop, Firefox, allerdings Nutzer abjagen kann, ist fraglich. Einige Distributionen (etwa Ubuntu) installieren mittlerweile Firefox als Standardbrowser auch in Gnome-Umgebungen.

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Max Jonas Werner

Mein Blog: http://maxwerner.de/blog/


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