Desktopumgebung integriert Web-Anwendungen

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Gnome 3.2 ist fertig

Ulrich Bantle
29.09.2011 Mit dem halbjährlichen Update hat das Gnome-Projekt seine Software kräftig überarbeitet. Insgesamt sind seit Erscheinen von Gnome 3.0 rund 38500 Änderungen eingeflossen, die von 1270 Entwicklern stammen.

In der ausführlichen Beschreibung zu Gnome 3.2 sind neben anderen Neuerungen die neuen Online-Konten genannt, die dafür sorgen, dass im Web abgelegte Daten wie Kalender und Dokumente den Gnome-Anwendungen zur Verfügung stehen. Die Anwendungen Dokumente, Kontakte, Empathy, Evolution und das Kalender-Applet nutzen in Online-Konten eingetragene Dienste, etwa Google-Konten, dann automatisch.

Online-Konten werden automatisch von Dokumente, Kontakte, Empathy, Evolution und dem Kalender-Applet verwendet.

Der Verbindung zum WWW dient auch eine Funktion von Epiphany, mit der sich Websites als "Anwendung" definieren lassen (über die Tastatur mit [Strg]+[Umschalt]+[A] oder das Menü "Datei/Speichern als Web-Anwendung"). Dadurch lassen sich die gewünschten Websites aus dem Übersichtmodus starten, und das gesamte Fenster dient der Ansicht der Webseite. Klickt der Nutzer dann aber einen auf der Webseite vorhandenen Link an, öffnet sich ein herkömmliches Browser-Fenster.

Neu ist auch die Funktion "Kontakte", die es ermöglicht, zu einer Person sämtliche Kontaktmöglichkeiten zu bündeln, egal ob online oder in den Gnome-Anwendungen hinterlegt. Kontakte liefert diese Personendaten in einer Übersicht.

Die Anwendung "Dokumente" hilft beim Suchen und Organisieren.

Die Anwendung "Dokumente" ist ebenfalls hinzugekommen und soll beim Suchen und Organisieren von Dokumenten helfen. Weitere Verbesserungen wie im Dialog zum Öffnen und Speichern, der nun eine Liste der zuletzt verwendeten Dateien zeigt, runden Version 3.2 ebenso ab wie eine Vorschaumöglichkeit für Dateien in der Dateiverwaltung, die sich mit der Leertaste bedienen lässt.

Neuerungen gibt es auch für Touchscreen-Geräte. Dort löst ein Drehen automatisch eine Bildschirmdrehung aus, schreiben die Gnome-Entwickler. Zudem erscheine auf dem Bildschirm kein Mauszeiger, es sei denn eine Maus ist angeschlossen.

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