Dells Ultrabook mit Ubuntu 12.04

Quelle: http://bartongeorge.net
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"Project Sputnik" am Ziel

Kristian Kißling
29.11.2012 Unter dem Codenamen "Project Sputnik" hat Dell ein Ubuntu 12.04 an ein XPS-13-Ultrabook angepasst und für Entwickler optimiert. Nun ist das Projekt offenbar fertig und das Ubuntu-Laptop kommt in den Handel.

Laptops mit einem vorinstallierten Ubuntu sind zwar recht selten, aber keine wirkliche Neuheit. Bisher wurde jedoch meist Ubuntu vorinstalliert (mitunter eine ältere Version), ohne es groß an die Hardware anzupassen. Dell hat im Rahmen des "Project Sputnik" nicht nur Ubuntu 12.04 perfekt an die Hardware angepasst, sondern es auch speziell für Entwickler optimiert. So sind mit "Profile Tool" und "Cloud Launcher" zwei Werkzeuge an Bord, die Softwareentwicklern das Leben erleichtern sollen.

Das "Profile Tool" soll per Mausklick sämtliche notwendigen und hilfreichen Tools für beispielsweise Android- oder Ruby-Entwickler installieren. Der Cloud-Launcher lässt den Benutzer Microclouds auf dem Rechner installieren, die sich dann testen und direkt in die Cloud übertragen lassen. Aktuell kommen dabei Linux-Container zum Einsatz, wobei Juju die erstellte Umgebung in die Cloud befördert. Beide Tools befinden sich noch im Betastatus und lassen, als offene GitHub-Projekte, von der Community erweitern.

Nun ein paar Infos zur verbauten Hardware: Beim XPS 13 handelt es sich um ein Ultrabook mit Intel Core-i7-Prozessor mit einer Taktfrequenz von 3.2 GHz und einem 13,3-Zoll-Display (verspiegelt, 1366 x 768 Pixel) mit einer 720p-Auflösung. Das Ultrabook bringt 8 GByte DDR3L-RAM mit und eine 256 GByte Solid-State-Disk unbekannter Marke. An Bord ist eine Intel HD 4000 Grafikkarte - für die neuesten Blockbuster-Spiele dürfte das Laptop damit nur bedingt taugen. Dafür sollten die meisten Indie-Spiele auf dem Ultrabook laufen, dessen Batterie etwa 6 Stunden lang hält. Die integrierte WLAN-Karte funkt nach dem schnellen N-Standard, weiterhin an Bord sind Bluetooth in Version 3.0 sowie zwei USB-3.0-Ports. Weitere Details entnimmt stehen auf der Webseite.

Preislich liegt das Ultrabook zur Zeit bei 1549,00 US-Dollar, was etwa 1200 Euro entspricht. Außerhalb von Nordamerika soll das Gerät Anfang 2013 erhältlich sein, das Weihnachtsgeschäft in Europa verpasst Dell also. Wer sich das Gerät in Nordamerika besorgt, muss dann allerdings mit einer englisch lokalisierten Tastatur leben.

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Kommentare
13,3-Zoll-Display (verspiegelt)
Christian (unangemeldet), Freitag, 30. November 2012 10:05:37
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Nein danke


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Re: 13,3-Zoll-Display (verspiegelt)
Mahmud A (unangemeldet), Freitag, 30. November 2012 21:18:53
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Für meinen Geschmack noch schlimmer:
Der Akku ist wohl fest eingebaut und lässt sich nicht tauschen!

M.


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