Beta-Phase für Ubuntu-Ultrabook

Dell sucht Testbenutzer

Dell sucht Testbenutzer

Kristian Kißling
10.07.2012
Dell hat im Rahmen des "Project Sputnik" mit der Beta-Phase für sein geplantes Ubuntu-Ultrabook begonnen.

Die Firma will das XPS13-Ultrabook mit einem vorinstallierten Ubuntu 12.04 verkaufen und hört sich nun bei den Benutzern nach deren Wünschen um. Zwar hat Dell nun auch eine Webseite für das Projekt eingerichtet, liefert die Geräte aber zur Zeit noch mit vorinstalliertem Windows aus. Über eine Ubuntu-Webseite können die Anwender aber ein angepasstes Ubuntu-Image von Dell herunterladen.

Zeitgleich ruft Dells Marketing-Mitarbeiter Barton George in seinem Blog dazu auf, ein "Sputnik Beta Cosmonaut" zu werden. Die Teilnehmer an dieser Aktion erhalten eine günstigere Variante des Laptops und sollen dafür Ubuntu testen und ihre Erfahrungen an Dell weitergeben. Konkrete Preise für das fertige oder vergünstigte Laptop haben wir nicht gefunden, erste Erfahrungen stehen in Dells Forum.

Angeblich bootet das Gerät so schnell, dass es schwierig ist, ins Bios zu gelangen. Einer der Hauptkritikpunkte bestand im schlechten Support für das Touchpad, das sich nicht abschalten ließ und keine Multitouch-Gesten erkannte. Mittlerweile soll es einen Open-Source-Treiber von Canonical geben, der die Probleme behebt.

Mit dem Gerät richtet sich Dell vor allem an Entwickler, dementsprechend soll es populäre Entwicklungsumgebungen mitbringen und es den Codern leichter machen, auf die üblichen Programmierwerkzeuge ihrer Lieblingssprache zuzugreifen. Aktuell installiert Dell auf dem Image - neben den beliebten Texteditoren Emacs und Vim- unter anderem Juju, Chef, Puppet, Bazaar, Git und Meld. Natürlich ist das nur eine Auswahl, es lassen sich zahlreiche weitere Anwendungen und IDEs über das Software-Center nachinstallieren. Wann das Gerät offiziell in den Handel kommt, ist noch offen.

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