Dell kündigt neue Precision-Workstations und Notebook an

Quelle: Dell
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Precision 5520 vorbestellbar

Tim Schürmann
03.08.2017 Seit 20 Jahren bietet Dell Workstations der Precision-Reihe an. Pünktlich zum Jubiläum soll es überarbeitete Rechner geben. Die Jubiläumsedition des Notebooks Precision 5520 lässt sich schon jetzt mit Ubuntu vorbestellen.

Das Gehäuse besteht aus harteloxiertem Aluminium und verfügt über eine spezielle Beschichtung, die weniger Anfällig für Fingerabdrücke ist. Laut Dell ist die Jubiläumsedition die bislang „dünnste, leichteste und kleinste mobile Workstation von Dell“. Das Sondermodell soll zudem nur vorübergehend erhältlich sein.

Einen ausführlichen Test gibt es in der kommenden Ausgabe von LinuxUser, die ab dem 17. August am Kiosk liegt. Schon vorab sei verraten, dass es an einigen Stellen hakt. Aber die Redaktion liefert die passenden Tipps, damit Linux richtig durchstartet

Enthaltene Hardware

Die inneren Werte des Precision 5520 können Kunden wie immer gegen Aufpreis an ihre Bedürfnisse anpassen. So haben Käufer unter anderem die Wahl zwischen gleich sieben verschiedenen Intel-Prozessoren. Im Standard-Preis von knapp 1.800 Euro enthalten ist ein Intel Core i5-7300HQ Quad-Core und Intel HD-Grafik 630. Letztgenanntem Grafikchip steht ein NVIDIA Quadro M1200 bei. Der Bildschirm misst 15,6 Zoll und besteht aus einem UltraSharp FHD IPS-Panel, das mit 1.920 x 1.080 Bildpunkten auflöst. Standardmäßig stecken im System 8 GByte RAM, die Käufer auf bis zu 32 GByte aufstocken können – letztgenannte Ausbaustufe kostet allerdings 378 Euro mehr.

Auch bei den Festplatten haben die Kunden die Qual der Wahl. Von Haus aus verbaut ist eine 2,5-Zoll-Festplatte mit 500 GByte. Alternativ stehen gegen Aufpreis Festplatten mit einer höheren Kapazität, sowie SSDs mit M.2- oder PCIe-Anschluss bereit. Beispielsweise erhält man für zuzüglich 715 Euro eine M.2-PCIe-Solid-State-Festplatte mit 1 TByte Speicherkapazität der Klasse 50.

Linux und weitere Modelle

Linux-Nutzer können das Notebook entweder komplett ohne Betriebssystem ordern oder aber mit vorinstalliertem Ubuntu 16.04 SP1. In beiden Fällen verringert sich der Kaufpreis – im Fall von Ubuntu Linux sogar um satte 105 Euro.

Ab Oktober sollen dann auch die Tower-Workstations Precision 5820, Precision 7820 und Precision 7920 erhältlich sein. Hinzu kommt noch die Precision 7920 Rack-Workstation. Laut Dell wurden auch diese Systeme einschließlich ihrer Gehäuse runderneuert. An Bord sind Xeon-Prozessoren von Intel, Radeon-Pro- und NVIDIA Quadro-Grafikkarten. Ob die Workstations ebenfalls mit Linux erhältlich sein werden, geht aus der offiziellen Pressemitteilung noch nicht hervor. Die Vorgängermodelle sind derzeit mit Linux erhältlich. Käufer haben dabei sogar die Wahl zwischen verschiedenen Red-Hat-Versionen, Ubuntu 12.04 und Ubuntu 16.04.

[Update, 03.08.2017] Dell hat gegenüber LinuxCommunity bestätigt, dass auch die Tower-Workstations optional mit Linux erhältlich sein werden. Käufer haben dabei die Wahl zwischen  Red Hat Enterprise Linux 7.3 und Ubuntu Linux 16.04.

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