Debian-Projekt freut sich über neuen Build-Server

Debian-Projekt freut sich über neuen Build-Server

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Anika Kehrer
16.03.2010 Das Debian-Projekt hat von der Thomas Krenn AG, Intel und Adptec einen neuen Server für den Image-Bau spendiert bekommen. Mit dem Dual-Xeon-Rechner reduziert sich der Build-Prozess von 20 auf 2 Stunden.

Der Neue in Debians Infrastruktur ist ein SC846 mit vier Höheneinheiten, der mit zwei Intel-Xeons E5540 arbeitet. Während das bisherige, fünf Jahre alte System 20 Stunden zum Bau der Debian-Images brauchte, sei das neue in weniger als zwei Stunden fertig, vermelden das Projekt und seine Gönnerin, die Thomas Krenn AG, in der gemeinsamen Pressemitteilung.

Von 20 auf zwei? "Die Leute von Thomas Krenn waren genauso überrascht wie wir, aber es ist in der Tat wahr", bestätigt Alexander Reichle-Schmehl von Debians Presseteam gegenüber der Redaktion. Debian-Projektleiter Steve McIntyre führt weiter aus: "Um das beste aus dem neuen System herauszuholen, ließ ich eine Reihe Benchmarks mit verschiedenen Konfigurationen laufen: verschiedene Raid-Level, verschiedene Dateisysteme und so weiter. Die Zahlen, die dabei herauskamen, waren wirklich erstaunlich."

Im Debian-Projekt berechnet der Cdbuilder-Server die offiziellen ISO-Dateien, nachdem alle Pakete für ein Release fertig sind. Ein kritischer Punkt nach Auffassung des Projekts: Debian-Anwender erwarten die ISO-Dateien innerhalb kürzester Zeit. Die fertigen Images wandern in das eingebaute Raid-Array mit Adaptec-ASR5445Z-Controller und 24 SAS-Festplatten, und von dort aus auf die Spiegelserver, von wo die Debian-Nutzer sie herunterladen.

Die Thomas Krenn AG wolle mit der Spende etwas zurückgeben, lässt der Aufsichtsratsvorsitzende Max Wittenzellner wissen. Das süddeutsche Unternehmen setze selbst Debian für kritische Dienste ein und profitiere sehr stark von Debian und der gesamten Open-Source-Gemeinschaft. Auf einer eigenen Linux-Seite informiert es über seine Beziehungen zur Open-Source-Welt.

Die CPUs hat Intel beigesteuert, die RAID-Adapter stammen von Adaptec. Einzig die 24 Festplatten musste das Debian-Projekt aus der eigenen Kasse bezahlen.

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Kommentare
Webhoster?
Philipp Klaus, Dienstag, 16. März 2010 18:51:35
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Super Hardware für das Debian-Projekt, aber die Thomas Krenn AG ist kein Webhoster sondern ein Hardware-Hersteller, der hauptsächlich im Server-Umfeld tätig ist.


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Re: Webhoster?
Marcel Hilzinger, Dienstag, 16. März 2010 19:55:27
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Danke, gefixt


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