Debian Lenny steht nun seit Mitte Februar zum Download bereit, über Ostern schickten die Entwickler ein erstes Update für die freie Distribution. Wie so oft steht in der Ankündigung auch der etwas merkwürdige Hinweis, die alten CDs und DVDs nicht wegzuwerfen, sondern die Software über den Paketmanager zu aktualisieren.
Die neu eingespielte Software fixt unter anderem einige bislang entdeckte Sicherheitslücken und repariert an verschiedenen Paketen herum. So erhält Debians Installer einen neuen Kernel sowie neue Kernel-Module. Der neue Kernel berücksichtigt den D-LINK NAS DNS-323 und bringt zwei neue Schlüssel mit. Das Update repariert zudem Abstürze in einigen Programmen, stopft Speicherlöcher und löst nicht erfüllt Abhängigkeiten auf. Zu den überholten Programmen gehören unter anderem Samba, GDM und Snort.
Die Patches zur Sicherheit schützen beispielsweise das Spiel Battle for Wesnoth, reparieren den Umgang von GnuTLS mit Zertifikaten und verhindern das ungewollte Ausführen von Code für Ghostscript, Libsndfile und Glib2.0.



