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Debian Lenny auf dem Android-Handy

11.11.2008

Nachdem die Busybox dank eines Hacks bereits seit einigen Tagen auf dem G1-Handy von T-Mobile mit Googles Android-Plattform läuft, geht Jay Freeman alias "saurik" nun einen Schritt weiter. In seinem Blog beschreibt er, wie man dank des Root-Zugriffs ein Debian Lenny auf dem Handy installiert. Das ginge gut, verkündet Freeman, da Debian bereits die ArmEabi-Architektur unterstütze. Eabi steht für Embedded Application Binary Interface und ist ein von der Firma ARM entwickeltes Interface für die gleichnamigen 32-Bit-Mikroprozessoren.

Freeman hat eine eigene Mailingliste ins Leben gerufen, um über das G1 zu diskutieren. Die Schritte zum eigenen Debian-Handy sind allerdings nicht ganz trivial: So muss man unter anderem den Kernel um ein neues Dateisystem erweitern und das Root-Dateisystem in einem Image verpacken, das man dann als Datei auf das vorhandene FAT-16-Dateisystem schiebt.

Anfänger sollten bei solchen Experimenten Vorsicht walten lassen, es sei denn, sie haben reich geerbt. Die deutschen Verbraucher können momentan ohnehin nur zusehen, wie amerikanische User ihre Handys in Steine verwandeln. Hierzulande erscheint das Gerät erst Anfang des kommenden Jahres und T-Mobile schaut dem Treiben derweilen sicherlich nicht tatenlos zu. Die nächsten Updates sind bereits auf dem Weg, "Ich empfehle daher dringendst, damit [mit dem Handy; Red.] zu spielen, solange Ihr noch könnt." beschließt "saurik" seinen Blog-Eintrag, der leider keine Bilder des gelungenen Hacks enthält.

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Infos zum Autor

Kristian Kißling

Kristian Kißling

Wenn Kristian Kißling nicht gerade für die LinuxCommunity schreibt, arbeitet er als Redakteur bei der Zeitschrift EasyLinux und als Chefredakteur für den Ubuntu User. Am liebsten beschäftigt er sich mit Multimedia- und Unterhaltungssoftware im weiteren Sinne und mit neuer Open-Source-Software, die überraschende Fähigkeiten zeigt.

Zum Blog von Kristian Kißling →


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