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Das neue Btrfs 0.16 arbeitet schneller als je zuvor

Marcel Hilzinger
07.08.2008

Chris Mason hat auf der Kernel-Mailingliste die Version 0.16 des Copy-on-write-Dateisystems Brtfs vorgestellt. Btrfs gilt als eines der innovativsten Dateisysteme für Linux und bringt ähnliche Features wie ZFS mit.

Das ursprünglich von Oracle entwickelte Btrfs steht nun in Version 0.16 zum Download bereit. Btrfs ist auf den Einsatz in Server-Umgebungen mit sehr großen Datenmengen optimiert und soll dem Administrator den Umgang mit den Dateisystemen erleichtern. Die aktuelle Version ist weiterhin nur für Tester gedacht, nicht für den produktiven Einsatz.

Die neue Version von Btrfs soll schneller als je zuvor arbeiten und bringt unter anderem folgende Änderungen mit:

  • ACL-Support ohne spezielle Mount-Option
  • Feiner aufteilbarer Locking-Mechanismus anstelle eines großen Locking-Blocks
  • CPU-intensive Aufgaben laufen in so genannten Helper Threads ab. Das bringt auf Mehrkern-Maschinen deutliche Performance-Vorteile.
  • Verbesserter data=ordered Modus, der die Metadaten erst nach dem Auslagern der Daten schreibt

Wie gewohnt hat sich auch mit dem neuen Release das Disk Format geändert, so dass Benutzer einer älteren Btrfs-Version für das Update den Weg über Backup, Format & Restore gehen müssen. Mason hält weitere Änderungen am Disk Format für nicht ausgeschlossen, bis Ende Jahr sollte das Format dann allerdings fest sein. Die Btrfs-Roadmap sieht bis dann noch sehr viele Features vor.

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