Vorschau auf Gimp 2.8

Das bringt die nächste Gimp-Version

Das bringt die nächste Gimp-Version

Marcel Hilzinger
10.09.2009 Gruppierbare Ebenen, direkte Texteingabe auf der Leinwand, dynamische Pinsel und ein neuer Speichern-Dialog sind einige der Änderungen, die die kommende Gimp-Version bringt.

Gimp 2.8 erscheint voraussichtlich im Oktober oder November dieses Jahres. Gimpusers.de hat aus diesem Anlass ein Tutorial veröffentlicht, das die wichtigsten Neuerungen beschreibt. Dazu gehört in erster Linie der verbesserte Ebenen-Support. Demnach lassen sich Ebenen in Gimp 2.8 gruppieren, was vor allem die Arbeit mit komplexen Grafiken mit vielen Ebenen vereinfacht. Ebenfalls den Profi-Grafikern kommt eine neue Funktion zu gute, über die sich die wichtigsten Resourcen (Pinselspitzen, Schriftarten, Muster, Farbverläufe) mit Tags versehen lassen.

Für den normalen Gimp-Nutzer gibt es zwei große Änderungen. Der Speichern-Dialog bietet in der Grundeinstellung nur noch das Gimp-eigene XCF-Format an. Wer ein Bild als PNG oder JPEG sichern möchte, muss dazu die Export-Funktion aufrufen. Die Änderung hört sich zunächst als umständliche Mehrarbeit an, macht jedoch Sinn. Durch die Export-Option lassen sich einzelne Nachfrage-Dialoge (zum Beispiel für das Vereinigen der Ebenen) vermeiden, zudem steht die zuletzt benutzte Export-Funktion zusätzlich im Datei-Menü bereit. Wer zum Beispiel regelmäßig im Gimp-eigenen Format arbeitet und danach jeweils einen Export im PNG-Format vornimmt, dürfte mit Gimp 2.8 viel Zeit sparen.

Ab der kommenden Version 2.8 lassen sich Texte direkt in der Bilddatei schreiben und bearbeiten.

Eine weitere Neuerung auf der Benutzeroberfläche betrifft den Schließen-Button der Zeichenpalette. Bei einen Klick darauf minimiert Gimp in Zukunft alle Fenster anstatt das Programm zu beenden. Um Gimp definitiv zu verlassen, muss man das letzte Bildfenster schließen oder Datei | Beenden wählen.

Auf Version 3.0 verschieben die Entwickler hingegen voraussichtlich das neue Interface, welches die Werkzeugleiste und das Bildbearbeitungsfenster in einem Dialog unterbringen soll, um Einsteigern die Bedienung zu erleichtern.

Die insgesamt 18 Änderungen finden sich detailliert im Tutorial auf Gimpusers.de.

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