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Büro mit Ausblick

Das bringt Open Office 3.1

26.03.2009 Das Open-Office-Projekt stellt auf seiner Webseite die neuen Features der Version 3.1 vor, die Anfang April offiziell erscheint. Neben der Implementierung längst überfälliger Features gibt es auch einige interessante Neuheiten.

Das Open-Office-Projekt beschäftigt sich auf seiner Webseite recht anschaulich und ausführlich mit den neuen Funktionen, die Open Office 3.1 an Bord haben wird. Innovativ sind nicht alle Features: Einzelne von ihnen existieren bereits seit den 90er Jahren und finden sich nun endlich in Open Office wieder. Dennoch dürfte die neue Version Routinearbeiten deutlich verbessern.

So gibt es in Open Office 3.1 erstmals Kantenglättung (Anti Aliasing), eine Technik, die theoretisch bereits in den 70er Jahren erarbeitet wurde. Sie verbessert die Darstellung von Grafiken, darunter Diagramme, Linien und Kreise. Beim Verschieben von Grafiken per Drag & Drop erscheint die betroffene Grafik nun zudem als "Schatten" - also als schwach gezeichnete Variante seiner selbst, was die genaue Positionierung erleichtert.

Auch ein komfortabler Locking-Mechanismus findet endlich Einzug in die Büro-Software. Dieser verhindert, dass verschiedene Personen über ein Netzwerk zeitgleich auf dasselbe Dokument zugreifen und ihre Änderungen gegenseitig überschreiben. Open Office 3.1 sperrt die Dokumente nicht nur unabhängig von der genutzten Plattform, sondern gibt auch Informationen darüber, wer das Dokument zur Zeit bearbeitet.

Markierungen im farbigen Text stellt die Software nun nicht mehr nur invertiert dar, sondern mit dunkelblauer Schrift auf hellblauem Hintergrund, was die Lesbarkeit der markierten Passagen erhöht. Neben den gewohnten Unterstreichungen gibt es nun auch die Möglichkeit, Überstreichungen einzusetzen. In den Anmerkungen zu Texten können Korrektoren zudem einander antworten und so umstrittene Passagen besser diskutieren.

Auch Open Office Calc bringt einige neue Features mit. Tabellenblätter lassen sich nun per Doppelklick umbenennen, Anwender können über einen Zoom-Regler in das Dokument hineinzoomen - ein Feature, das Writer bereits seit Version 3.0 besitzt. Open Office untrstützt den Anwender zudem beim Erstellen von Formeln, indem es Ratschläge gibt und setzt nun auf eine verbesserte Sortierlogik. dabei macht es auch performance-technisch Boden gegenüber Microsofts Excel gut: So zeigte ein Microsoft-Mitarbeiter, dass Excel für eine bestimmte Aufgabe 20 Mal weniger Zeit braucht als Calc, was in der neuen Version behoben wird. In einem anderen Fall braucht der Sortieralgorithmus in einer großen Kalkulation nur noch zwölf Minuten statt wie bisher eine Stunde.

Die ausführliche Liste mit weiteren Neuerungen und Details für Open Office 3.1 gibt es hier. Die neue Version selbst soll offiziell am 9. April 2009 erscheinen.

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Kommentare
Unglaubwürdig: Bei dem Microsoft-Video erkennt man ja nichts...
Peter (unangemeldet), Donnerstag, 26. März 2009 18:42:09
Ein/Ausklappen

Hallo,

aus Neugier bin ich auf den Blog von diesem M$-Mitarbeiter. Auf dem Video konnte ich kaum etwas erkennen. Ich komme mit OpenOffice besser klar, als mit M$ Office. Das steht für mich fest. Auch wenn der Autor auf seinem Blog meint: »Ich arbeite für Microsoft, aber ich spreche nicht für sie«. Was in sich betrachtet, natürlich ein Widerspruch ist.

Grüße an alle Linux-Fans! :D


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Infos zum Autor

Kristian Kißling

Kristian Kißling

Wenn Kristian Kißling nicht gerade für die LinuxCommunity schreibt, arbeitet er als Redakteur bei der Zeitschrift EasyLinux und als Chefredakteur für den Ubuntu User. Am liebsten beschäftigt er sich mit Multimedia- und Unterhaltungssoftware im weiteren Sinne und mit neuer Open-Source-Software, die überraschende Fähigkeiten zeigt.

Zum Blog von Kristian Kißling →


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