Am 18. Februar zeigt die Lisog in München, wie man bei der Migration von Windows zu Linux das Vorlagenmanagment in OpenOffice gemeistert hat.
Der WollMux-Pinguin unterstützt die Münchner Stadtverwaltung bei ihrer täglichen Arbeit mit OpenOffice-Writer unter Linux oder Windows 2000/NT. Er bietet den Systemadministratoren ein einheitliches Formular- und Vorlagenrepository an, aus dem die Verwaltung die benötigten Templates erhält.
Die Veranstaltung ist gratis, allerdings sollte man sich bis heute (11. Februar) per Mail an info [AT] lisog.org anmelden.
Das Vorlagenverwaltungssystem WollMux steht seit Ende Mai 2008 unter der European Union Public License (EUPL), die Linux Solutions Group möchte die Lösung nun einem breiteren Publikum vorstellen und bietet dazu am nächsten Mittwoch in München einen Informationsnachmittag an. Hier das vorläufige Programm:
- 16:00 Uhr: Begrüßung der Teilnehmer
Nico Gulden (LiSoG) und Joachim Schuler (DBI Klarl und Schuler GmbH)
- 16:15 Uhr: „Eine Open Source Vorlagenlösung für die Landeshauptstadt München“
Florian Schießl, Landeshauptstadt München (Stellvertretender Projektleiter LiMux Projekt):
Eine deutsche Großstadt gibt das von ihr entwickelte Vorlagensystem unter einer Open Source Lizenz frei. Was steckt hinter dieser Strategie und welcher politische Ansatz wird dabei verfolgt? Welche Vorteile entstehen durch die Open Source Strategie der Landeshauptstadt München und die Unterstützung offener Formate und Standards? Wie können alle davon profitieren?
- 16:55 Uhr: „Wie die Landeshauptstadt zu ihrem WollMux kam“
Christoph Lutz, Landeshauptstadt München (Leiter Fachgruppe OpenOffice.org/WollMux):
Im Rahmen der Linuxmigration der Landeshauptstadt München und der damit verbundenen Umstellung der vorhandenen Office-Makros, -Vorlagen und -Formularen auf das Open Document Format (ODF) entstand die Chance das gesamte Vorlagensystem der Landeshauptstadt München zu konsolidieren. Welche Vision wurde dabei verfolgt, wie sah die praktische Konkretisierung aus und wie konnte das alles auch noch realisiert werden?
- 17:35 Uhr: Pause
- 18:00 Uhr: „Das WollMux System in der Praxis“
Mechthild Wedekind, DBI Klarl und Schuler GmbH (WollMux Trainerin):
Der WollMux mit seinen Formularen und seiner Benutzeroberfläche unterstützt mittlerweile bei einem Großteil der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Landeshauptstadt München die Arbeitsabläufe und ist fester Bestandteil des täglichen Geschäftsbetriebs geworden. Wie erleben nun Anwenderinnen und Anwender den WollMux bei der täglichen Arbeit und wie können sie dabei von den Funktionen des Systems profitieren? Was ist nötig, um aus einem Formular ein WollMux Formular entstehen zu lassen?
- 18:40 Uhr: „Planung der WollMux Vorlagenmigration und Systemintegration“
Harald Kagerer, DBI Klarl und Schuler GmbH (Open Source Migrationsberater):
Das WollMux-System ist aus Administratorsicht im Kern flexibel konfigurierbar und skalierbar. Es unterstützt dabei die hohen Anforderungen des Geschäftsbetriebes einer Großstadt wie der Landeshauptstadt München. Durch die Freigabe unter einer Open Source Lizenz ist es möglich und explizit gewollt, dass neben der Landeshauptstadt auch andere dieses System einsetzen können. Welche Anforderungen, Leistungen und Aufwände entstehen nun konkret bei einer Vorlagenmigration und einer Systemintegration des WollMux?
- 19:15 Uhr: Get Together





