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Das Fedora-Projekt feiert seinen 10. Geburtstag
Happy Birthday Fedora

Das Fedora-Projekt feiert seinen 10. Geburtstag

07.11.2013 Am 6. November 2003 kündigte das Projekt die erste Ausgabe der Distribution an, damals noch unter dem Namen Fedora Core.

Ursprünglich war Fedora ein Repository mit Paketen für das damals beliebte Red Hat Linux. Dessen Hersteller Red Hat entschloss sich jedoch 2003 die Distribution fallen zu lassen und stattdessen voll auf seine kommerziell vertriebene Business-Distribution Red Hat Enterprise Linux (RHEL) zu setzen.

Um die (aufschreiende) Nutzer- und Entwicklergemeinschaft nicht zu verlieren, entwickelte Red Hat zusammen mit dem Fedora-Projekt eine Ersatz-Distribution, die am 6. November 2003 als Fedora Core 1 erschien. Red Hat unterstützt Fedora noch immer – schließlich bildet die Distribution die Grundlage für RHEL. Heute setzt Fedora vor allem auf aktuelle Software und die neuesten Technologien.

Zum 10. Geburtstag von Fedora hat Red Hat auf YouTube ein Video veröffentlicht.

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Kommentare
Nicht wirklich
Michael Schwendt, Mittwoch, 13. November 2013 22:16:19
Ein/Ausklappen

Der Begriff ,,Distribution'' ist hier äußerst unglücklich gewählt.

Ursprünglich wurde mit Red Hat Linux 9.0.93 (Severn) noch das ,,Red Hat Linux Project'' eingeführt, das die Entwicklung von Red Hat Linux für die Community öffnen sollte. Die Gemeinsamkeiten mit dem Entwicklungsmodell von Fedora Linux waren zu dem Zeitpunkt nicht mehr von der Hand zu weisen. Bis zur Ankündigung des ,,Fedora Project'' verging noch einiges an Vorbereitungszeit.

Fallengelassen hatte Red Hat nicht ,,die Distribution'' (im umgangssprachlichen Sinne bzw. Linux Jargon), sondern das kommerzielle Retail Produkt ,,Red Hat Linux'' (inklusive der im Handel erhältlichen Kartons mit CDs und Handbuch). Aus Red Hat Linux 9.0.93 wäre nach üblicher Entwicklungszeit das nächste Red Hat Linux entstanden. Vermutlich als Red Hat Linux 10. Dann allerdings nur per Download zu bekommen oder über Anbieter von CDs/DVDs gegen Selbstkostenerstattung.

,,Fedora Core'' war demnach keine ,,Ersatz-Distribution'', sondern insbesondere zu Anfang lediglich eine Umbenennung mit auch rechtlichem Hintergrund. Der von Fedora Linux eingebrachte, separate Teil der Pakete hieß bis inklusive Fedora Core 6 schlicht ,,Fedora Extras'', und Fedora Core war lange Zeit auch nicht so offen für die Community, wie einige glaubten und es in der News Berichterstattung beschrieben.

Übrigens, noch immer ist Red Hat nicht nur Unterstützer, sondern *maßgeblich* am Fedora Project und an der Entwicklung der Fedora Distribution beteiligt.



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Infos zum Autor

Tim Schürmann

Tim Schürmann

Tim Schürmann ist Diplom-Informatiker und derzeit als freier Autor unterwegs. Mehr Informationen finden Sie auf seiner Homepage unter http://www.tim-schuermann.de.


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