Ab sofort ist der Linux-Winzling Damn Small Linux (DSL) in Version 4 zu haben. Die ISO-Datei ist noch immer kleiner als 50 MByte, obwohl sich eine Menge getan hat.
Neben vielen Programmupdates und Fehlerkorrekturen verpassten die Entwickler ihrem Schützling den Kernel 2.4.31. Er ist nicht der aktuellste, aber dafür wie immer schlank gehalten. Außerdem hielten etliche Module Einzug in die “verdammt” kleine Distribution und so unterstützt Damn Small Linux nun die Loopbackdevice-Erweiterung Cloop, das Dateisystem Unionfs, Ndiswrapper zur Nutzung von Windowstreibern sowie die Kernel-Module Fuse (Filesystem in Userspace) und Madwifi (Wireless-Lan-Treiber).
Neue grafische Benutzeroberflächen sollen die Verwaltung von Netzwerkkarten und Druckern vereinfachen. Der hinzugekommene Runlevel 3 erlaubt Mehrbenutzerbetrieb und das überarbeitete Pendrive-usbhdd-installation-Skript benutzt jetzt Grub mit DSL auf einer zweiten, kleinen Partition und lässt die Eingabe von Boot-Optionen zu. Die Installation auf einen USB-ZIP fiel der neuen DSL-Version ebenso zum Opfer wie Syslinux und die Mstools. Als Dateimanager kommt Dfm zum Einsatz, womit sich Dateien per Drag-n-Drop verwalten lassen. Detailliertere Informationen zu alle Neuheiten und Verbesserungen finden Sie in der Change Log.
Damn Small Linux 4.0 bringt alles mit, was man zur täglichen Arbeit braucht. Die Systemanforderungen sind gering, so dass es nach Angaben der Entwickler auch auf einem 386er mit 8 MByte Ram läuft. Auf diversen Spiegelservern steht die neue Version zum Download bereit.





